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Hitze und Sonnenlicht: Gefährliche Kombination für die Gesundheit

Hohe Temperaturen erhöhen Sterberisiko durch indirekte Effekte. Krankenhausbehandlungen steigen bei vielen Hitzetagen.

Hitze kann zu gesundheitlichen Problemen führen.
Foto: Frank Rumpenhorst/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Wegen Hitze und starker Sonnenbestrahlung sind zwischen den Jahren 2002 und 2022 im Schnitt knapp 1.500 Menschen in Krankenhäusern behandelt worden. «Extreme Hitze ist auch hierzulande ein Problem für die Gesundheit der Bevölkerung», teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mit. Im selben Zeitraum lag demnach die Zahl der Todesfälle, die direkt durch Hitze verursacht wurden, im Durchschnitt bei 20 Fällen pro Jahr.

Jedoch: Sehr hohe Temperaturen führen insgesamt zu einem Anstieg der Sterblichkeit, da sie oft einen indirekten Effekt haben – und die Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen das Risiko des Todes erhöht.

Extreme Hitze Problem für Gesundheit

Die Anzahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund von Hitze habe in Jahren mit vielen Hitzetagen oft zugenommen, so das Bundesamt. Laut Definition des Deutschen Wetterdienstes gelten Tage als Hitzetage, wenn die Temperaturen 30 Grad Celsius oder mehr erreichen.

Die Statistiker verwiesen auf das Jahr 2015 als Beispiel, in dem durchschnittlich 17,6 Hitzetage verzeichnet wurden. Im genannten Jahr lag die Anzahl der im Krankenhaus behandelten Schäden aufgrund von Hitze und Sonnenlicht mit 2.322 Fällen um 59 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2002 bis 2022. Ebenfalls wurden 60 Todesfälle auf Hitze oder Sonnenlicht im selben Jahr verzeichnet – dreimal so viele wie im Durchschnitt der Jahre 2002 bis 2022.

Zahl der Behandlungen in Jahren mit vielen Hitzetagen oft höher

Im Jahr 2003 verzeichneten die Statistiker die meisten Krankenhausbehandlungen (2.600) und vergleichsweise viele Todesfälle (41) aufgrund von Hitze oder Sonnenlicht. Ebenfalls gab es damals einen Durchschnitt von 19,0 Hitzetagen.

Das Bundesamt bezieht sich in seiner Erhebung auf Zahlen der Krankenhausstatistik und der Statistik zu Todesursachen sowie auf Daten des Deutschen Wetterdienstes.

„Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und endet um 22:00 Uhr“, sagte der Sprecher.

„Der Zug nach Berlin fährt um 10:45 Uhr ab“, sagte der Mann am Fahrkartenschalter.

dpa