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Student (19) stirbt nach Spinnenbiss

Tödlicher Spinnenbiss: Die klaffende Wunde am Rücken des Studenten soll zu seinem Tod geführt haben.

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Foto: NF24 / Canva

Ein tödlicher Spinnenbiss kostete einem 19-Jährigem das Leben. Dieser wurde von seinen Mitbewohnern mit einer klaffenden golfballgroßen Wunde auf dem Rücken tot aufgefunden.

Die Gruppe rief verzweifelt den Notdienst an, jedoch kam jede Hilfe zu spät. Als die Sanitäter eintrafen, bestätigten sie, dass der Jugendliche nicht atmete, keinen Herzschlag hatte und erklärten ihn tragischerweise noch vor Ort für tot.

Spinnenbiss mit Folgen

Großbritannien – Ein Jugendlicher starb plötzlich, nachdem von einer Spinne gebissen worden sei – nur wenige Wochen, nachdem es Beschwerden über einen Spinnenbefall in seinem Wohnblock gegeben hatte. Harry Bolton, 19, wurde von seinen Mitbewohnern an der University of Hullmit, mit einer klaffenden Wunde auf dem Rücken, tot aufgefunden.

Nur wenige Tage zuvor hatte der junge Student einem Freund erzählt, dass er sich nach einem Spinnenbiss unwohl fühlte und die Notaufnahme aufsuchen wolle. Schließlich machten sich Harrys Mitbewohner Sorgen als dieser nicht mehr auf Textnachrichten antwortete. Als dieser am Abend von der Arbeit nach Hause kam, klopften er und ein anderer Mitbewohner an Harrys Tür.

Besorgte Mitbewohner

Die beiden bekamen keine Antwort, also riefen sie den Sicherheitsdienst an, der dann die Tür aufbrach. Das Licht war an und sie fanden Harry auf dem Rücken liegend in seinem Bett. Seine Augen und sein Mund waren geöffnet, er fühlte sich kalt an – und sie stellten schnell fest, dass sich sein Brustkorb nicht bewegte.

Die Gruppe rief verzweifelt den Notdienst an, der zu der Gemeinschaftsunterkunft im Chancellor’s Walk in Hull eilte. Als die Sanitäter eintrafen, bestätigten sie, dass Harry nicht atmete, keinen Herzschlag hatte und erklärten ihn tragischerweise vor Ort für tot.

Sepsis mit Folgen

Harry soll vor seinem Tod die Notaufnahme tatsächlich besucht haben. Er hätte sich über hohes Fieber und hoher Herzfrequenz beschwert. Eine Blutprobe soll entnommen worden sein, jedoch ohne gefährliche Werte. In den frühen Morgenstunden des nächsten Tages entließ Harry sich selbst. Das Krankenhauspersonal erklärte, es hätte keinen Grund zur Sorge gegeben.  

Nach Harrys Tod wurde zur Beruhigung der Mieter ein Schädlingsbekämpfer gerufen und eine Untersuchung durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass sich im Haus eine für die Jahreszeit normale Anzahl von Insekten befand.

Der Gerichtsmediziner Paul Marks untersuchte Harrys Leiche und stellte fest, dass dieser an einer Sepsis infolge einer akuten Brustinfektion verstorben sei. Diese wäre tatsächlich auf die infizierte Wunde am Rücken zurückzuführen. „Wäre er nicht von einem wirbellosen Tier gebissen worden, möglicherweise einer Spinne, wäre er nicht gestorben. Es ist ein unglaublich unglücklicher Fall. Er hatte eine vielversprechende Zukunft vor sich“, so der Gerichtsmediziner.

YY
Quellen: thesun.co.uk, leicestermercury.co.uk