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US-Kampfjets fangen russische Bomber vor Alaska ab – NORAD reagiert auf Annäherung

Militärische Spannung über dem Nordpazifik: Mehrere russische Bomber sind nahe dem US-Bundesstaat Alaska aufgetaucht. Amerikanische Kampfjets stiegen auf und fingen die Maschinen ab. Der Vorfall ereignete sich im internationalen Luftraum.

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Foto: depositphotos

US-Kampfjets haben vor der Küste von Alaska mehrere russische Militärflugzeuge identifiziert und begleitet. Nach Angaben des nordamerikanischen Luftverteidigungskommandos NORAD befanden sich die Maschinen in der sogenannten Luftverteidigungs-Identifikationszone (ADIZ), nicht jedoch im souveränen US-Luftraum.

Bomber im Identifikationsraum

Bei den russischen Flugzeugen handelte es sich nach Militärangaben um strategische Langstreckenbomber, darunter Modelle vom Typ Tu-95. Diese Maschinen sind regelmäßig bei Patrouillenflügen in der Arktis und im Nordpazifik im Einsatz.

Die US-Luftwaffe entsandte Kampfjets – darunter moderne Abfangjäger – um die Bomber zu identifizieren und zu begleiten. Solche Maßnahmen gelten als Standardverfahren, sobald sich fremde Militärflugzeuge der Identifikationszone nähern.

Keine Verletzung des Luftraums

Nach offiziellen Angaben verletzten die russischen Maschinen nicht den US-amerikanischen Luftraum. Der Vorfall wird dennoch als sicherheitsrelevant eingestuft, da strategische Bomber potenziell mit Marschflugkörpern bestückt werden können.

Die Luftverteidigungs-Identifikationszone ist ein international üblicher Pufferbereich, in dem sich anfliegende Flugzeuge identifizieren müssen, bevor sie in den nationalen Luftraum einfliegen.

Regelmäßige Zwischenfälle

Begegnungen dieser Art kommen in der Region regelmäßig vor. Sowohl Russland als auch die USA führen in der Arktis verstärkt militärische Aktivitäten durch. NORAD überwacht kontinuierlich den Luftraum über Nordamerika und reagiert routinemäßig auf Annäherungen.

Der aktuelle Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Abfangmanöver der vergangenen Jahre ein.

TS
Quellen: n-tv.de