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US-Wintersturm fordert immer mehr Tote

Große Teile der USA kämpfen derzeit mit extremem Winterwetter. Die Behörden warnen vor einer noch Tage dauernden Kältewelle. Selbst Florida erwartet ungewöhnlich niedrige Temperaturen.

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Auch wenn große Teile Deutschlands unter einer weißen Schneedecke liegen - die Menge reicht nicht an die Schneemassen in den USA heran.
Foto: Jeff Rivera/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire/dpa

Die Zahl der Toten infolge des verheerenden Wintersturms in den USA steigt weiter. Mindestens 22 Menschen sind bisher ums Leben gekommen, wie die «New York Times» berichtet. Andere US-Medien melden gar höhere Opferzahlen: Die Zeitung «USA Today» schrieb, mindestens 34 Menschen seien seit Freitag gestorben. Doch nicht all diese Todesfälle konnten zunächst auf das Extremwetter zurückgeführt werden. Mehrere Fälle würden noch untersucht. Nach Angaben der Behörden starben einige Menschen an Unterkühlung, andere beim Versuch, Schnee zu räumen.

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Stromausfälle dauern an – Kälte erschwert Aufräumarbeiten

Mehr als eine halbe Million Stromkunden sind immer noch von Ausfällen betroffen, wie das Portal poweroutage.us in der Nacht zu Dienstag berichtet hat. Die Seite sammelt Daten von Energieversorgern. US-Medien warnen davor, dass Eis und Wind weitere Stromleitungen beschädigen könnten. Die Last des Schnees und Eises auf den oberirdischen Leitungen stellt ein Problem für die Energieversorgung dar. Auch umknickende Bäume können die Versorgung unterbrechen.

Am vergangenen Sonntag waren mehr als eine Million Kunden von den Ausfällen betroffen – von Süden der USA bis zur Ostküste. Über die Hälfte der US-Bevölkerung war vorübergehend vom Wintersturm betroffen. Es wurde angekündigt, dass es sich um einen der heftigsten Stürme der vergangenen Jahre handelte. US-Medien zufolge erschwert die extreme Kälte die Aufräumarbeiten. Die chaotische Situation im Flugverkehr mit Tausenden von Ausfällen dürfte sich jedoch in den nächsten Tagen wieder normalisieren.

Eiseskälte bleibt – bis Anfang Februar 

Der Wetterdienst warnte davor, dass es auch in den nächsten Tagen ungewöhnlich kalt bleiben werde, selbst für diese Jahreszeit. Die niedrigen Temperaturen sollen laut Vorhersage insbesondere den Süden und Osten des Landes weiterhin betreffen.

https://twitter.com/NWSWPC/status/2015896833462059190

Es könnte sogar in Teilen von Florida kälter als üblich werden. In einigen US-Regionen könnten die niedrigsten Temperaturen seit Jahren auftreten. Erst Anfang Februar erwarten Meteorologen wieder milderes Wetter.

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dpa