Tief „Elli“ legt Deutschland mit Schnee und Eis lahm: Zahlreiche Unfälle und gesperrte Autobahnen sorgen für Verkehrschaos. Ein Schneepflug stürzte ab, ein Lkw blockiert einen Tunnel.
Verkehrschaos durch Tief "Elli": Autobahn gesperrt

Wie beeinträchtigt Sturmtief „Elli“ die Verkehrssituation in Deutschland?
Sturmtief „Elli“ bringt in ganz Deutschland Schneefall, frostige Temperaturen und Glatteis mit sich. In der Nacht zum Samstag ereigneten sich auf zahlreichen Straßen Verkehrsunfälle.
Im Nordschwarzwald verlor ein Fahrer eines Schneepflugs gegen 6 Uhr auf einer Bundesstraße die Kontrolle über das Räumfahrzeug und stürzte mit diesem einen Abhang hinunter. Laut einer Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur überschlug sich das Fahrzeug während des Absturzes und kam am Fuß des Abhangs zum Stillstand. Beide Insassen zogen sich bei dem Vorfall nur leichte Verletzungen zu. Aufgrund der anschließenden Bergungsarbeiten bleibt die B462 bis auf Weiteres gesperrt.
Verkehrsstörungen auf Autobahn A17 bei Dresden
Auch auf der A17 bei Dresden kam es am frühen Samstagmorgen zu einer Sperrung, nachdem ein Lkw im Tunnel Coschütz verunfallte. Vermutlich aufgrund der glatten Fahrbahn geriet das Fahrzeug ins Schleudern und drehte sich. Die Polizei gab bekannt, dass bei dem Unfall Diesel ausgelaufen war. Das Fahrzeug blieb quer im Tunnel stehen, während der Sattelauflieger sich noch vor dem Tunneleingang befand. Glücklicherweise gab es keine verletzten Personen. Die Bergung des Lastwagens und die Reinigung der Fahrbahn gestalten sich jedoch als aufwendig. Die Polizei erwartet, dass die Sperrung noch mehrere Stunden andauern wird.
Extreme Wetterbedingungen in Sachsen und Niedersachsen
In Sachsen, insbesondere im Erzgebirge, stellten die extremen frostigen Temperaturen eine Herausforderung dar; an manchen Orten wurden nahezu minus 30 Grad gemessen. Auch in anderen Regionen des Bundeslandes führte „Elli“ zu starken Schneefällen und glatten Straßenverhältnissen.
Niedersachsen kämpft ebenfalls mit den Folgen des durch „Elli“ verursachten Verkehrschaos. Die Polizei berichtete von 21 witterungsbedingten Unfällen in der Nacht von Freitag auf Samstag, wobei glücklicherweise keine Verletzten zu verzeichnen waren. Die Autounfälle führten hauptsächlich zu Blechschäden.
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