Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Vorsicht vor Betrügern: ADAC warnt vor gefälschten E-Mails und Anrufen

Der ADAC warnt vor Betrügern, die mit Phishing-Mails, unseriösen Anrufen und gefälschten Jobangeboten das Vertrauen der Mitglieder missbrauchen. Erfahren Sie, wie Sie sich vor diesen betrügerischen Machenschaften schützen können.

ADAC warnt: Betrüger nutzen Phishing-Mails und Fake-Anrufe
Viktor Färber auf Pexels

Betrüger tarnen sich als Mitarbeiter des ADAC und nutzen gefälschte E-Mails, unseriöse Anrufe sowie falsche Jobangebote, um an persönliche Daten und Geld zu gelangen. Der Automobilclub schlägt Alarm und gibt Hinweise, wie man sich vor diesen Machenschaften schützen kann.

Phishing-Mails im Umlauf

Aktuell sind zahlreiche Phishing-Mails im Umlauf, die den Anschein erwecken, vom ADAC zu stammen. Obwohl die Absenderadressen zunächst vertrauenswürdig erscheinen, sind bei genauerer Betrachtung oft auffällige Fehler zu erkennen. Häufig handelt es sich um Kombinationen des ADAC-Kürzels mit Zahlen. Diese E-Mails fordern dazu auf, Links zu klicken, die entweder sensible Daten abgreifen oder Schadsoftware installieren. Zu den typischen Maschen zählen:

  • Sicherheitsprüfungen für Kreditkarten
  • Das Versprechen eines kostenlosen Auto-Notfallsets nach einer Umfrage
  • Aufforderungen zur Aktualisierung von Kontaktinformationen

Der ADAC empfiehlt, bei Zweifeln die offizielle Website zu besuchen und die Informationen dort zu überprüfen.

Reaktionen auf verdächtige E-Mails

  • Klicken Sie keine Links oder Schaltflächen an, die zu dringenden Handlungen auffordern.
  • Löschen Sie verdächtige E-Mails umgehend. Falls Sie bereits auf einen Link geklickt haben, ändern Sie sofort Ihre Passwörter und führen Sie einen Virenscan durch.
  • Wenn Kreditkartendaten preisgegeben wurden, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank.

Telefonbetrug: Vorsicht bei Anrufen

Auch am Telefon versuchen Betrüger, ihre Opfer zu täuschen. Zwei gängige Methoden sind:

  • Ein vermeintlicher hoher Geldgewinn, der gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr ausgezahlt werden soll.
  • Ein angeblicher Abschluss eines Zeitschriften-Abonnements am Telefon.

Wer solche Anrufe erhält, sollte die Rufnummer notieren und den Vorfall der Bundesnetzagentur melden. Verträge, die telefonisch abgeschlossen wurden, können in der Regel innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden.

Gefälschte Stellenanzeigen im Internet

Ein weiteres Beispiel für betrügerische Aktivitäten sind gefälschte Stellenanzeigen auf Plattformen wie Kleinanzeigen. Hier werden vermeintliche Jobangebote für den ADAC veröffentlicht. Die E-Mails stammen von Adressen, die den echten ADAC-Adressen täuschend ähnlich sind. Betroffene sollten den ADAC informieren und niemals auf solche Angebote reagieren.

Vorsicht vor gefälschten Rabattaktionen

Auch bei vermeintlichen Online-Rabattcodes ist Vorsicht geboten. Auf verschiedenen Webseiten werden angebliche Rabattaktionen für ADAC-Mitglieder angeboten, die in der Regel betrügerisch sind. Ein Beispiel sind Rabattaktionen für Fahrsicherheitstrainings über dubiose Seiten.

Der ADAC verfolgt alle Hinweise und erstattet Anzeige gegen die Täter. Wer selbst Opfer solcher Betrügereien geworden ist oder verdächtige Aktivitäten bemerkt, sollte sich umgehend mit dem Verkehrsclub in Verbindung setzen.

Mehr zum Thema

„`

Bildquelle: Viktor Färber auf Pexels

Ronny Winkler