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Wikingerschiff gekentert – Frau ums Leben gekommen

Abenteurer haben auf den Färöer-Inseln die Segel gesetzt, um es im Nachbau eines Wikingerschiffes über das offene Meer bis nach Norwegen zu schaffen. Die Fahrt endet in einer Tragödie.

Tragisches Ende einer gewagten Expedition. (Archivbild)
Foto: Steffen Trumpf/dpa

Eine mutige Expedition endet tragisch: Während eines Versuchs, von den Färöer-Inseln nach Norwegen in einem nachgebauten Wikingerschiff überzusetzen, kam eine junge Frau ums Leben. Laut den südnorwegischen Rettungsdiensten kenterte das offene Schiff in der Nähe von Stad an der westnorwegischen Küste.

Fünf Menschen wurden am späten Dienstagabend aus dem Wasser gerettet und waren in guter Verfassung, jedoch wurde eine Person vermisst, berichteten die Rettungsdienste zunächst. Die Frau wurde am nächsten Morgen von einem Schiff der Küstenwache einige hundert Meter vom Unglücksort entfernt gesehen und laut der zuständigen Polizei, wie von der Nachrichtenagentur NTB berichtet, noch vor Ort für tot erklärt.

Sie wurde in den Medien in Norwegen und auf den Färöern als Amerikanerin oder als gebürtige Mexikanerin beschrieben, die im Alter von 29 Jahren in Florida lebt.

Die sechs Abenteurer hatten versucht, im Rahmen der Aktion «The Viking Voyage» mit dem nachgebauten Wikingerschiff von den Färöer-Inseln bis nach Norwegen zu segeln und zu rudern. Mit der rund 500 Seemeilen (knapp 930 Kilometer) langen Reise in dem offenen und motorlosen Schiff «Naddoddur» wollten der schweizerische Skipper und Expeditionsleiter Andy Fitze und seine Mitstreiter die faszinierende Welt der Wikinger und die Seefahrergeschichte zum Leben erwecken, wie das färöische Medium Local.fo berichtete. Dafür waren sie den Angaben zufolge am Wochenende mit dem rund zehn Meter langen Holzschiff in Tvøroyri auf der färöischen Insel Suduroy in See gestochen. 

[Tragödie auf hoher See: Wikinger-Expedition endet tödlich],Eine junge Frau kam bei der Überfahrt von den Färöer-Inseln nach Norwegen ums Leben, während fünf weitere Personen gerettet wurden.

 

dpa