Schnee, Unfälle und Behinderungen im Verkehr – Minusgrade und Glätte sorgen für Chaos im Land.
Chaotischer Wintereinbruch in Deutschland

Es ist zu erwarten, dass viele Urlaubsrückkehrer heute vom Wintereinbruch in Deutschland betroffen sein werden. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind Schneeschauer vor allem vom Nordwesten bis zum Erzgebirge zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und minus 3 Grad. Es ist mit Straßenglätte zu rechnen. In mehreren Bundesländern beginnt nach den Weihnachtsferien am Montag wieder der Schulunterricht.
Lastwagen blockieren Autobahnen
Bereits am Samstag gerieten Fahrer in Norddeutschland auf glatten Autobahnen ins Schleudern, wodurch sich Unfälle häuften, insbesondere auf der A1. Auch aus Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg wurden zahlreiche Unfälle gemeldet. In Bayern kippte auf der schneebedeckten Autobahn 93 bei Wernberg-Köblitz der Anhänger eines Lastwagens um und platzte auf – wodurch sich eine Ladung Lachs auf der Fahrbahn in der Oberpfalz verteilte.
Autofahrer erfasst Polizist
In Rheinland-Pfalz wurde ein Polizist von einem 20-Jährigen mit seinem Auto erfasst, als er gerade einen Unfall absicherte. Der Beamte wurde laut Angaben leicht verletzt. Außerdem kollidierte der Mann mit seinem Auto mit dem Streifenwagen. Der Autofahrer hatte zuvor das Stauende übersehen und versucht, auf der glatten Straße auszuweichen.
Störungen im Zug- und Flugverkehr
Im Regionalverkehr der Deutschen Bahn in der Region Bremen gab es erhebliche Störungen, die zu Verspätungen von einer Stunde und Zugausfällen führten.
Am Samstagnachmittag war es am Flughafen Düsseldorf für 40 Minuten nicht möglich, Flugzeuge starten oder landen zu lassen. Ein Sprecher gab an, dass die Piste komplett vom Schnee befreit wurde.
Starker Frost im Anmarsch
Das Winterwetter bleibt vorerst bestehen. Laut Deutschem Wetterdienst werden in der Nacht zum Montag an einigen Orten zweistellige Minusgrade erwartet. Im Süden könnten die Temperaturen zwischen minus 10 und minus 15 Grad liegen, während sie im Rest des Landes zwischen minus 3 und minus 9 Grad betragen. Es besteht die Möglichkeit von Schneeschauern, insbesondere im Norden.
Es wird am Montag vor allem in Küstennähe zu schauerartigen Schneefällen kommen, vereinzelt sind auch Graupelgewitter möglich. Im Süden wird es jedoch größtenteils trocken bleiben. Abseits von größeren Nebelfeldern wird auch die Sonne vermehrt zu sehen sein.
Der DWD prognostiziert für Dienstag eisige Temperaturen und Dauerfrost fast überall im Land. Nur auf den Nordseeinseln und am Niederrhein könnten leichte Plusgrade auftreten. Ansonsten werden die Höchsttemperaturen bei weitgehend trockenem Wetter zwischen minus 6 und minus 1 Grad liegen.








