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Zahl der Arbeitslosen sinkt im März nur leicht

Die schwache Konjunktur macht sich weiter auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Der Start in die Frühjahrsbelebung fällt so schwach aus, wie schon lange nicht mehr.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März nur leicht gesunken (Archivbild).
Foto: Daniel Karmann/dpa

Die Frühjahrsbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist zunächst schwach ausgefallen. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank im März um 22.000 auf 2,967 Millionen Menschen, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Das ist der schwächste Rückgang der Arbeitslosigkeit in einem März seit 2009. Damals war die Zahl in der Finanzkrise sogar gestiegen.

Die Zahl der Arbeitslosen war im Vergleich zum Vorjahresmonat um 198.000 höher. Laut Angaben der Bundesagentur betrug die Arbeitslosenquote im März unverändert wie im Februar 6,4 Prozent.

«Im März beginnt am Arbeitsmarkt die sogenannte Frühjahrsbelebung. Auch in diesem Jahr wird sie allerdings von der wirtschaftlichen Flaute spürbar ausgebremst», sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Andrea Nahles. 

Die Anzahl der offenen Stellen ging ebenfalls zurück. Im März gab es in den Arbeitsagenturen 643.000 offene Stellen. Dies sind 64.000 weniger als im Vorjahr.

Bei der Kurzarbeit gibt es weiterhin einen leichten Anstieg. Im Januar zahlte die Bundesagentur für 240.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld. Dies waren 36.000 mehr als im Dezember 2024 und 51.000 mehr als im Januar des Vorjahres. Aktuellere Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme sind derzeit nicht verfügbar. Allerdings wurde vom 1. bis 24. März Kurzarbeit für weitere 43.000 Personen beantragt.

Es gibt weiterhin Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt. „327.000 Bewerbern stehen 416.000 gemeldete Lehrstellen gegenüber. Das sind 10.000 Bewerber mehr und 22.000 Stellen weniger als vor einem Jahr.“

dpa