Ob es um Kühe, Kaugummis oder High Heels geht – weltweit existieren Gesetze, die so ungewöhnlich sind, dass sie kaum zu glauben scheinen. Manche stammen aus längst vergangenen Zeiten, andere gelten bis heute. Ein Blick auf die kuriosesten Regeln rund um den Globus.
Skurril, absurd, kurios – Die verrücktesten Gesetze der Welt

Gesetze sollen Ordnung schaffen, Sicherheit gewährleisten und das Zusammenleben regeln. Doch nicht jedes Gesetz wirkt aus heutiger Sicht logisch oder zeitgemäß. Rund um den Globus finden sich Regelungen, die eher Kopfschütteln als Verständnis auslösen. Manche entstanden aus konkreten Problemen, andere aus Moralvorstellungen vergangener Jahrhunderte – und einige scheinen schlicht aus der Zeit gefallen zu sein. Auch wenn viele dieser Gesetze kaum noch durchgesetzt werden, sind sie offiziell noch immer gültig. Newsflash24 hat eine Auswahl der verrücktesten Gesetze der Welt zusammengestellt.
Keine Kaugummis in Singapur
In Singapur ist der Verkauf von Kaugummi seit den 1990er-Jahren weitgehend verboten. Der Grund: verschmutzte Straßen und verklebte öffentliche Einrichtungen. Wer unerlaubt Kaugummi verkauft oder importiert, riskiert hohe Geldstrafen. Nur medizinische Kaugummis sind erlaubt – und auch die gibt es nur auf Rezept.
Kühe mit Namen in Schweiz
In der Schweiz ist es Landwirten untersagt, nur eine einzelne Kuh zu halten. Kühe gelten als Herdentiere und dürfen laut Tierschutzgesetz nicht allein leben. Außerdem ist es üblich, dass Kühe Namen tragen – ein Zeichen dafür, wie ernst Tierwohl genommen wird.
High Heels verboten in Carmel-by-the-Sea
In der kalifornischen Stadt Carmel-by-the-Sea ist das Tragen von High Heels mit einer Absatzhöhe über fünf Zentimetern ohne Genehmigung verboten. Der Grund: unebene Gehwege und das Risiko von Verletzungen. Wer dennoch hohe Absätze tragen möchte, kann sich kostenlos eine Sondergenehmigung im Rathaus abholen.
Verbotene Glücksspiele mit Tauben in Indien
In Teilen Indiens ist das Spielen mit oder auf Tauben offiziell verboten. Historisch galt das Wetten auf Taubenflüge als Glücksspiel und wurde deshalb gesetzlich eingeschränkt. In manchen Regionen drohen noch heute Geldstrafen.
Kein Sterben erlaubt in Longyearbyen
In der nördlichsten Stadt der Welt ist es offiziell verboten zu sterben. Der gefrorene Boden verhindert, dass Leichen verwesen, weshalb keine neuen Bestattungen erlaubt sind. Schwerkranke Menschen werden daher vor ihrem Tod auf das norwegische Festland gebracht.
Keine falschen Schnurrbärte in der Kirche in Frankreich
Ein altes französisches Gesetz verbietet es, mit falschem Schnurrbart eine Kirche zu betreten, wenn dadurch andere Personen in die Irre geführt werden könnten. Die Regel stammt aus Zeiten politischer Spannungen und gilt theoretisch noch immer.
Verbotenes Pfeifen unter Wasser in Venezuela
In Venezuela existiert ein kurioses Gesetz, das das Pfeifen unter Wasser verbietet. Der Ursprung ist unklar, doch vermutlich handelt es sich um eine veraltete Sicherheitsregel aus der frühen Badeaufsicht.
Kein Elefant im Kühlschrank in USA
In mehreren US-Bundesstaaten existieren Gesetze, die absurd klingen, aber auf reale Vorfälle zurückgehen. Dazu gehört etwa das Verbot, einen Elefanten in der Badewanne oder im Kühlschrank aufzubewahren – entstanden vermutlich aus kuriosen Versicherungsfällen.
Strenge Regeln fürs Lächeln in Japan
In Japan existieren Arbeitsplatzregeln, die vorschreiben, wie Angestellte zu lächeln haben. In manchen Unternehmen wird sogar die „korrekte Lächelintensität“ trainiert. Zwar kein klassisches Gesetz, aber eine gesellschaftlich stark verankerte Vorschrift.
Keine schlechten Frisuren in Nordkorea
In Nordkorea gibt es staatlich empfohlene Frisuren für Männer und Frauen. Abweichungen gelten als unerwünscht. Die Regel dient der ideologischen Kontrolle und wird streng überwacht.








