Joachim Llambi und Jan Hofer diskutieren in Köln über die Mordserie des „Menschenfressers von Duisburg“, Joachim Kroll, der zwischen 1955 und 1976 bis zu 14 Menschen tötete. Die Veranstaltung ist Teil einer neuen True-Crime-Ausstellung.
TV-Moderatoren diskutieren in Köln über die Schrecken von Serienmördern

Joachim Llambi und Jan Hofer, zwei prominente Persönlichkeiten aus der deutschen Fernsehlandschaft, haben sich in Köln mit dem Thema Serienmörder auseinandergesetzt. Anlässlich der Eröffnung einer neuen True-Crime-Ausstellung, die sich mit dem Phänomen der Serienkiller beschäftigt, waren beide Moderatoren anwesend, um sich über die Thematik zu informieren.
Die Ausstellung, die an der Oskar-Jäger-Straße stattfindet, beleuchtet unter anderem die Mordserie des Joachim Kroll, der als „Menschenfresser von Duisburg“ in die Geschichte einging. Kroll beging zwischen 1955 und 1976 zahlreiche Morde, wobei er bis zu 14 Menschen tötete. 1982 wurde er für acht nachgewiesene Morde zu einer neunfachen lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Seine Verhaftung erfolgte aufgrund einer verstopften Toilette, die er mit den Überresten eines entführten Mädchens zu verbergen versuchte.
Die grausamen Taten Krolls hinterließen einen bleibenden Eindruck bei Llambi, der in Duisburg aufwuchs. Er erinnerte sich daran, wie er als Jugendlicher einen Prozesstag gegen Kroll besuchte, um den Mann zu sehen, der für diese Verbrechen verantwortlich war. Llambi äußerte, dass es ihn faszinierte, wie Menschen zu solch grausamen Taten fähig sein können. Bei der Ausstellungseröffnung schilderte er, dass Kroll auf ihn wie ein unscheinbarer Mann wirkte, was ihn umso mehr verwunderte.
Jan Hofer, ebenfalls betroffen von den Verbrechen, erinnerte sich nicht nur an Kroll, sondern auch an andere ungelöste Kriminalfälle, die ihn beschäftigen. Besonders der Fall von Rebecca Reusch, die seit 2019 vermisst wird und mutmaßlich einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist, lässt ihn nicht los. Hofer äußerte, dass die Ermittlungen in diesem Fall schwierig sind, insbesondere in Bezug auf den Schwager von Rebecca, der als Hauptverdächtiger gilt. Auch der Mord an dem achtjährigen Fabian aus Güstrow ist ein weiterer Fall, der Hofer beschäftigt.
Die Diskussion über diese Themen verdeutlicht, wie tiefgreifend die Auswirkungen solcher Verbrechen auf die Gesellschaft sind und wie sie auch die Wahrnehmung von Kriminalität in den Medien beeinflussen.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert








