Der Wein zum Essen, der Joint zum Einschlafen, die Nase Puder auf der Party. Viele Deutsche konsumieren Substanzen, manche von ihnen entwickeln Abhängigkeitserkrankungen. Der Podcast „Psychoaktiv“ von Stefanie Bötsch bricht mit Tabus. Er informiert ohne zu werten und vermittelt einen modernen Umgang mit Themen wie Rausch, Sucht und Rückfall.
Vorgestellt: Psychoaktiv – Der Drogen und Alkohol Podcast
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139.2 Psychose und Drogen: Risiken erkennen, Betroffene begleiten
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Im zweiten Teil des Gesprächs mit Dr. Aljosha Dehn geht es um den Zusammenhang zwischen psychoaktiven Substanzen und psychotischem Erleben. Wir sprechen darüber, warum Cannabis, Kokain oder Methamphetamin nicht isoliert betrachtet werden dürfen und welche Rolle Schlafmangel, Stress, soziale Belastungen und individuelle Vulnerabilität spielen. Außerdem geht es um Frühwarnzeichen einer Psychose und darum, wie Angehörige und Fachkräfte reagieren können, ohne Betroffene durch Diskussionen, Druck oder vorschnelle Zuschreibungen zusätzlich zu verunsichern. Im Mittelpunkt stehen dabei Reizreduktion, kleine Schritte und vor allem eine tragfähige Beziehung.
Hier geht es zu Aljoshas Podcast „Am Ende“
00:05:48 Zusammenhang Substanzkonsum und Psychose
00:08:44 Dopamin für die Psychose Entwicklung
00:09:34 Sekundäre Risikofaktoren der Rauschart
00:10:45 Substanzkonsum = Psychose?
00:15:26 Cannabis und Psychose
00:21:21 Prohibition & Psychosen
00:24:10 Wie ist sinnvolle Forschung zu Psychose möglich?
00:30:25 Was kann ich tun, wenn ich merke jmd entwickelt eine Psychose?
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139.1 Psychose verstehen: Zwischen Erkrankung, Bedeutung und Stigma
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Psychose ist wie Sucht ein Begriff, der sofort Bilder auslöst: Gefahr, Kontrollverlust, Verrücktsein. Doch psychotisches Erleben ist deutlich komplexer als das Klischee.
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Aljosha Deen darüber, was Psychose eigentlich bedeutet, wie sie sich von Schizophrenie unterscheidet und warum Kultur, Stigma und soziale Einbettung den Verlauf beeinflussen können.
Außerdem geht es um die Grenze zwischen psychotischem Erleben und Verschwörungsdenken – und um die Frage, ob Psychosen auch positiv erlebt werden können.
Hier kommst du zur Folge Autismus und Sucht.
Hier kommst du zur Folge zum Frankfurter Bahnhofsviertel.
Hier geht es zu Aljoshas Podcast „Am Ende“
00:00:00 Begrüßung
00:05:19 Über was sprechen wir, wenn wir über Psychosen sprechen?
00:13:33 Wandel der Sichtweise auf psychotische Störung
00:17:51 Die Schwelle zwischen Verschwörungstheorie und Psychose
00:22:37 Verlauf von psychotischen Erleben
00:25:44 Einflussfaktoren für die Entwicklung von Psychosen
00:33:01 Psychose als positive Erfahrung?
00:36:53 Zwangsbehandlung bei psychotischen Episoden
00:42:18 Sind Menschen mit psychotischen Erleben gefährlich?
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🟡 2C-B | Wirkung und Risiken
2C-B gehört zur Familie der Phenethylamine und gilt als eine der bekanntesten synthetischen psychoaktiven Substanzen der letzten Jahrzehnte. In dieser Folge beleuchten wir die Entstehungsgeschichte der Substanz, ihre psychedelische und empathogene Wirkweise sowie die gesundheitlichen Risiken beim Konsum.
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138. PAWS: Wenn der Entzug nach dem Entzug kommt
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Der akute Entzug ist überstanden, aber die Erschöpfung, die Leere, die Schlafprobleme bleiben. In dieser Folge geht es um PAWS, das Post-Acute Withdrawal Syndrome, und was der Begriff wirklich trägt. Ich schaue mir an, wie dünn die Studienlage tatsächlich ist und warum die Antwort „Das ist PAWS“ gleichzeitig entlastend und problematisch sein kann. Denn nicht alles, was nach dem Aufhören schwer bleibt, ist automatisch Entzug. Manchmal wird erst ohne die Substanz sichtbar, wofür sie zuständig war.
Erwähnte Folgen: 133. Einmal süchtig, immer süchtig? Heilung und Sucht
00:00:00 Begrüßung
00:03:37 Was ist ein Entzugssyndrom?
00:11:34 Was ist PAWS? Das Postakute Entzugssyndrom?
00:13:45 Wie ist die Studienlage zum Postakuten Entzugssyndrom?
00:22:13 Was kann eine Alternative Erklärung sein, wenn es nicht PAWS ist?
00:30:32 Verabschiedung
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⚡Veränderung beginnt mit vorhandenen Ressourcen
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In dieser Quickie-Folge geht es um die Idee, dass viele Fähigkeiten, die wir zur Lösung eines Problems brauchen, bereits in uns angelegt sind.
Ich erzähle kurz und verständlich, warum Veränderung nicht immer bedeutet, etwas völlig Neues zu lernen, sondern manchmal eher, vorhandene Ressourcen wieder zugänglich zu machen.
Eine kurze Folge über Selbstwirksamkeit, innere Fähigkeiten und den Blick auf das, was schon da ist.








