Der Wein zum Essen, der Joint zum Einschlafen, die Nase Puder auf der Party. Viele Deutsche konsumieren Substanzen, manche von ihnen entwickeln Abhängigkeitserkrankungen. Der Podcast “Psychoaktiv” von Stefanie Bötsch bricht mit Tabus. Er informiert ohne zu werten und vermittelt einen modernen Umgang mit Themen wie Rausch, Sucht und Rückfall.
Vorgestellt: Psychoaktiv – Der Drogen und Alkohol Podcast
Hören Sie jetzt die neuesten Folgen von Psychoaktiv – Der Drogen und Alkohol Podcast
146. Kokain: Zwischen Euphorie, Nachlegen und Abhängigkeit
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Kokain ist in aller Munde, in den Medien ist von einer Kokainschwemme und Crack-Hotspots die Rede, doch was steckt wirklich hinter der Substanz? In dieser neu aufgelegten Grundlagenfolge starten wir bei der Coca-Pflanze und ihrer jahrtausendealten Tradition bei indigenen Völkern, schauen auf einen überraschenden Fund aus Mailand, der die Geschichte von Coca in Europa neu schreibt, und ordnen ein, wie sich Konsum, Verfügbarkeit und Behandlungszahlen in Europa aktuell entwickeln. Danach geht es um die Unterschiede zwischen Kokainhydrochlorid, Crack, Freebase und Pasta Base, um die Wirkung im Gehirn und um Risiken wie Herz-Kreislauf-Belastung, Binge-Konsum und Abhängigkeit. Zum Schluss sprechen wir über den Mischkonsum mit Alkohol, anderen Stimulanzien und Opioiden und darüber, warum die Kombinationen oft gefährlicher sind, als sie sich anfühlen.
Hier geht es zur Folge zum Konflikt USA und Venezuela
Hier geht es zur Folge zur Haftbefehl Doku
Kapitel
00:00:00 Intro
00:03:07 Die Geschichte
00:13:22 Konsumformen
00:18:42 Erwünschte Wirkung
00:19:39 Wirkweise
00:22:14 Unerwünschte Wirkung
00:25:57 Mischkonsum
00:29:57 Fazit
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145. Erste Schritte aus der Sucht – über Selbstwirksamkeit und Fähigkeitenpräsenz
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Manchmal ist der erste Schritt der schwierigste – besonders dann, wenn das Vertrauen fehlt, etwas ohne Substanz überhaupt schaffen zu können. In dieser Folge spreche ich mit Frauke Niehues darüber, wie Selbstwirksamkeit und Fähigkeitenpräsenz im Kontext von Sucht gestärkt werden können. Es geht um kleine, machbare Schritte, realistische Ziele und darum, vorhandene Fähigkeiten wieder sichtbar zu machen. Außerdem führt Frauke durch eine praktische Übung, mit der sich der nächste hilfreiche Schritt konkret herausarbeiten lässt.
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Hier geht es zum Vorleseskript der Trance im Methodenkoffer
00:00:00 Intro
00:00:36 Selbstwirksamkeit und Sucht
00:08:46 Eigene Fähigkeiten erkennen
00:12:34 Realistische Ziele und kleine Schritte
00:21:57 Praktische Methode zur Veränderung
00:26:11 Angeleitete Übung
00:35:19 Anwendung in Beratung und Therapie
00:37:48 Abschluss und Ausblick
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144. Selbstwert, Sucht und Drogenkonsum: Wie alles zusammenhängt
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Wie hängen Selbstwert, Sucht und Drogenkonsum zusammen? Gemeinsam mit Psychologin Frauke Niehues sprechen wir darüber, welche Funktionen der Konsum von Substanzen bei einem belasteten Selbstwerterleben übernehmen kann. Welche Rolle spielen dabei Grundgefühl, Selbstakzeptanz, Fähigkeitenpräsenz und Selbstwirksamkeit – und was folgt daraus für Beratung und Therapie?
Hier geht es zur Selbstwertakademie.
Hier zu einer graphischen Darstellung zum Selbstwertmodell.
Hier zum Neurodiversitätskongress
00:00:00 Intro
00:00:45 Begrüßung und Vorstellung
00:02:23 Warum ist Selbstwert so wichtig?
00:08:46 Selbstwert als soziales Phänomen
00:17:45 Das Selbstwertmodell
00:18:49 Grundgefühl, Bindung und Substanzkonsum
00:23:04 Selbstakzeptanz und Sucht
00:30:38 Fähigkeitenpräsenz und Selbstwirksamkeit
00:36:10 Warum ein maximaler Selbstwert nicht das Ziel ist
00:38:39 Der Einfluss von Umfeld und Gesellschaft
00:40:49 Stigmatisierung und Selbststigmatisierung
00:42:24 Abschluss und Ausblick
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143. Scham als Motor der Sucht? Schuld, Stigma und moralische Verletzung
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Hier geht es zur Reflexionshilfe zum Thema Scham in Beratung und Therapie.
Scham gehört zum Leben dazu: Sie zeigt uns, wenn wir eine Grenze überschritten haben oder unser Verhalten nicht zu den eigenen Werten passt. Im Kontext von Sucht kann sich dieses Gefühl allerdings verselbstständigen: Manche Menschen konsumieren, um Scham nicht spüren zu müssen, während der Konsum selbst wieder neue Scham erzeugt, ein Kreislauf entsteht. In dieser Folge erkläre ich den Unterschied zwischen Schuld und Scham, wie Stigmatisierung zur Selbststigmatisierung wird und warum Beschämung eine zentrale Rolle für Suchtbetroffene spielt. Außerdem geht es um moralische Verletzung als Folge aktiver Sucht und darum, wie ein leistungssensibler Ansatz in Beratung und Therapie einen besseren Umgang mit Scham ermöglichen kann.
00:00:00 Intro
00:02:24 Was ist Scham eigentlich?
00:04:47 Scham, Schuld & Beschämung
00:06:58 Wie hängen Scham & Sucht zusammen?
00:10:41 Die moralische Verletzung
00:12:42 Umgang mit Scham in Therapie und Gesellschaft
00:20:00 Abschluss
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142. Soziale Arbeit mit eigener Suchtvergangenheit – mit Andreas Eilsberger
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Wie kann die eigene Suchtgeschichte in der Arbeit mit konsumierenden Jugendlichen zur professionellen Stärke werden? Sozialarbeiter Andreas Eilsberger spricht über seinen Weg aus der Abhängigkeit und darüber, wie ihm seine Erfahrungen heute einen besonderen Zugang zu jungen Menschen ermöglichen. Dabei geht es um Vertrauen, Beziehung und die Frage, warum Veränderung nicht nur bedeutet, mit etwas aufzuhören, sondern vor allem, mit etwas Neuem anzufangen.
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