Während Deutschland von einer Hitzewelle betroffen ist, kündigen Meteorologen für die kommenden Tage Gewitter und Starkregen an. Ab Freitag könnten heftige Unwetter mit Hagel und Sturm das sommerliche Wetter ablösen.
Aufkommende Gewitter und Starkregen: Wetterumschwung nach der Hitzewelle

In Deutschland herrscht derzeit eine Hitzewelle, die durch ein sogenanntes „Heat Dome“ hervorgerufen wird. Die Temperaturen erreichen Werte um die 30 Grad Celsius, begleitet von strahlend blauem Himmel und viel Sonnenschein. Diese Wetterlage wird jedoch bald durch kühlere Luft aus dem Norden unterbrochen, was zu einer Abkühlung führen könnte. Dennoch bleibt das Wetter überwiegend sommerlich, wie Klimatologe Dr. Karsten Brandt erläutert.
Dr. Brandt erklärt, dass die kühlere Luft von der Nord- und Ostsee kommt und die Temperaturen etwas senken wird, was zu einem angenehmeren Klima führt. Sein Kollege, Diplom-Meteorologe Dominik Jung, bestätigt, dass der Donnerstag zunächst ruhig und freundlich bleibt, mit Hochdruckeinfluss und viel Sonnenschein über weiten Teilen Deutschlands.
Die höchsten Temperaturen werden im Südwesten des Landes erwartet, insbesondere am Oberrhein, in der Pfalz und im Rhein-Main-Gebiet, wo bis zu 30 Grad Celsius erreicht werden können. Im Rest Deutschlands sind Temperaturen von bis zu 27 Grad zu erwarten, während die Küstenregionen aufgrund des Windes mit milderen Temperaturen von 15 bis 18 Grad rechnen müssen. Für genauere Informationen zur Wettervorhersage für Frankfurt am Main am 4. Mai 2026 lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Prognosen.
Am Freitag, dem 29. Mai, wird jedoch eine Wetteränderung erwartet. Dr. Brandt weist darauf hin, dass erste Gewitter mit Starkregen möglich sind, wobei der genaue Zeitpunkt schwer vorherzusagen ist. Bereits am Nachmittag könnten die ersten Gewitter auftreten, während der Süden und Südwesten Deutschlands zuvor noch von sommerlichem Wetter profitieren können. Die Temperaturen könnten an diesem Tag auf bis zu 33 Grad steigen, was den Freitag zum heißesten Tag der Woche macht.
Die Wetterlage wird sich jedoch ab dem Nachmittag ändern, wenn sich die ersten kräftigen Gewitter über dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bilden. Am Abend werden diese Gewitter voraussichtlich weiter nach Osten in Richtung Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Sachsen ziehen. Dabei besteht die Gefahr von Starkregen, Hagel und stürmischen Böen, wie der Diplom-Meteorologe erklärt.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt insbesondere für den Norden und Nordwesten Deutschlands vor möglichen Unwettern, die mehrstündigen Starkregen mit sich bringen können. Die Schwüle, die mit der Hitze einhergeht, erhöht zudem das Risiko für Unwetter. Am Samstag wird mit verbreiteten schweren Gewittern gerechnet, während am Sonntag die Unwettergefahr flächendeckend ansteigt.
Die Prognosen deuten darauf hin, dass am Wochenende die Waldbrandgefahr aufgrund der trockenen Luft und der hohen Temperaturen ebenfalls ansteigt. Dr. Brandt hebt hervor, dass die Schwüle das Unwetterrisiko weiter erhöht. Am Sonntag sind dann Starkregen und Hagel zu erwarten, während auch Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h nicht ausgeschlossen sind.
Insgesamt deutet sich ein unruhiges Wetterwochenende an, das mit heftigen Gewittern und potenziellen Schäden durch Hagel und Sturm einhergehen könnte. Die Wetterlage bleibt angespannt, und die Bevölkerung sollte sich auf mögliche Unwetter vorbereiten.
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Quellen: Bild, wetter, Focus, Tagesspiegel
Bildquelle: Mathias Krumbholz via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)








