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Europa in der Glut: Extreme Wetterlagen kündigen sich an

Eine frühe Hitzewelle bringt Europa außergewöhnliche Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Besonders Spanien, Portugal, Frankreich und Großbritannien sind betroffen, während Gesundheitsbehörden vor den Gefahren der Hitze warnen.

Hitzewelle: Europa steuert auf Extrem-Wetter zu
KI-generiert

Frühe Hitzewelle in Europa

Die erste bedeutende Hitzewelle des Jahres trifft Europa in diesem Jahr ungewöhnlich früh. In Spanien werden Temperaturen von nahezu 40 Grad Celsius gemessen, während auch Großbritannien Rekordwerte verzeichnet. Diese Wetterlage ist das Ergebnis eines Wetterphänomens, das potenziell gefährliche Auswirkungen haben kann.

Temperaturen in Europa steigen

In Deutschland zeigt sich am Pfingstwochenende ein typisches Sommerwetter mit Temperaturen bis zu 34 Grad Celsius. Europa steht vor einer weiteren frühen Hitzewelle, die Temperaturen mit sich bringt, die normalerweise erst im Juli oder August erreicht werden. Besonders betroffen sind die Länder Spanien, Portugal, Frankreich und Großbritannien. Auf der Iberischen Halbinsel herrscht bereits seit dem vergangenen Dienstag eine Hitzewelle, wobei in Sevilla Temperaturen von knapp 39 Grad Celsius gemessen wurden. In den kommenden Tagen könnten sogar 40 Grad Celsius erreicht werden. Die Wettervorhersage für Frankfurt am Main am 4. Mai 2026 zeigt ähnliche Tendenzen.

Warme Nächte in Südeuropa

Die Nächte in Südeuropa bleiben ebenfalls ungewöhnlich warm. Im Süden Spaniens drohen Tropennächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad Celsius fallen. In mehreren Regionen wurden bereits rekordverdächtige Mai-Nächte registriert.

Frankreich und Großbritannien betroffen

Frankreich steht ebenfalls vor einer außergewöhnlichen Hitzewoche, mit regionalen Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius. Diese Hitze wird voraussichtlich bis zum Monatsende anhalten und sich weiter in Richtung Benelux-Staaten, Großbritannien und Deutschland ausbreiten.

Rekordwerte in Großbritannien

In Großbritannien sind die Temperaturen für Ende Mai ebenfalls ungewöhnlich hoch. In London wurden bereits 32,2 Grad Celsius gemessen. Der britische Wetterdienst Met Office hat die Bevölkerung vor starker Sonneneinstrahlung gewarnt. Der Montag könnte der heißeste Feiertag in der Geschichte des Landes werden, mit „historischen“ Temperaturen von 34 Grad Celsius im Großraum London und im Südosten Englands. Die Gesundheitsbehörde UKHSA hat Hitzewarnungen herausgegeben, da der bisherige Mai-Rekord von 32,8 Grad Celsius möglicherweise überschritten wird.

Ursache der Hitzewelle: Hitzeglocke

Die Ursache für die extremen Temperaturen ist eine sogenannte Hitzeglocke, auch bekannt als „Heat Dome“. Dabei handelt es sich um ein stabiles Hochdruckgebiet, das sich über große Landstriche legt und wie ein Deckel wirkt. Kühlere Luftmassen und Regenfronten werden blockiert, während heiße Luft aus Nordafrika nach West- und Mitteleuropa strömt.

Wetterbedingungen und Prognosen

Im Zentrum des Hochdruckgebiets sinkt die Luft ab und erwärmt sich zusätzlich. Dies führt dazu, dass sich kaum Wolken bilden, wodurch die Sonne den Boden nahezu ungehindert aufheizen kann. Die warme Luft staut sich über mehrere Tage hinweg, was typisch für starke Hitzewellen ist. Wettermodelle wie ECMWF und GFS zeigen derzeit ungewöhnlich hohe Temperaturwerte in höheren Luftschichten, die regional bis zu 15 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt für Ende Mai liegen.

Gesundheitsrisiken durch Hitze

Die frühe Hitze hat bereits in mehreren Ländern zu Warnungen geführt. Gesundheitsbehörden weisen darauf hin, dass insbesondere ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen gefährdet sind. Auch Menschen, die im Freien arbeiten, sind besonders betroffen. Länger anhaltende Hitze kann zu Dehydrierung, Kreislaufproblemen und im Extremfall zu Hitzschlägen führen. In Frankreich starb am vergangenen Sonntag eine 28-jährige Frau nach einem Sportwettkampf in Lyon aufgrund eines Hitzschlags, wobei dort Temperaturen um die 30 Grad Celsius herrschten.

Auswirkungen auf Deutschland

Wie stark sich die Hitze nach Osten ausbreitet, hängt von der Ausdehnung des blockierenden Hochdruckgebiets ab. Auch in Mitteleuropa sind steigende Temperaturen zu erwarten, jedoch weniger extrem als in den bereits betroffenen Ländern. In Deutschland wird für das letzte Mai-Wochenende ein deutlicher Temperaturanstieg prognostiziert. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden am kommenden Freitag vor allem im Süden Temperaturen zwischen 29 und 33 Grad Celsius erreicht. Am Samstag bleibt es im Nordosten trockener und etwas kühler, während im Südwesten erneut bis zu 33 Grad Celsius erwartet werden. Am Sonntag könnten sich dann Quellwolken bilden, gefolgt von kräftigen Schauern und Gewittern.

Ungewöhnliche Hitzewelle im Mai

Es steht fest, dass Europa die erste große Hitzewelle der Saison erlebt, und diese kommt deutlich früher als gewohnt. Für Ende Mai wird in vielen Teilen Europas eine ungewöhnliche Hitze erwartet. Während Westeuropa unter der Hitze leidet, bleibt das Wetter in anderen Teilen Europas zunächst moderater. In Italien und Griechenland steigen die Temperaturen derzeit meist nicht über 30 Grad Celsius, während in Skandinavien und im Baltikum Niederschläge erwartet werden, die dort für deutlich kühlere Bedingungen sorgen.

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Quellen: t-online

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler