Der Sommer kehrt für kurze Zeit zurück: In Deutschland sind bis zu 35 Grad zu erwarten. Während der Norden unter wechselhaftem Wetter leidet, könnten im Süden subtropische Temperaturen für heiße Tage sorgen.
Hitze kehrt zurück: Deutschland steht vor 35 Grad im September

Mit dem nahenden Herbst kündigt sich ein unerwarteter Temperaturanstieg in Deutschland an, bevor kühlere Tage Einzug halten. In den ersten Septembertagen sind in mehreren Regionen Temperaturen von bis zu 35 Grad prognostiziert.
Der Klimatologe Dr. Karsten Brandt erklärt, dass ab einem wechselhaften Mittwoch vor allem im nördlichen Deutschland mit schwankenden Temperaturen zu rechnen ist. Die Wetterbedingungen werden das Land in zwei Zonen aufteilen: Während die Küstenregionen unter grauem Himmel und feuchtem Wetter leiden werden, können die Temperaturen am Oberrhein bis Donnerstag und Freitag auf Werte zwischen 25 und 26 Grad ansteigen.
Am Samstag erwartet man in der Mitte Deutschlands sowie an den Küsten Regen, bevor sich der Sommer erneut zurückmeldet. Eine Südwestströmung bringt subtropische Luft aus dem Mittelmeerraum, was zu einem weiteren Temperaturanstieg führen wird.
Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung weist darauf hin, dass ab dem 5. September ein deutlicher Anstieg auf bis zu 33 bis 35 Grad zu erwarten ist. Diese Hitzewelle soll bis zum 9. September andauern, wobei die tatsächlichen Werte variieren können. Experten weisen darauf hin, dass obwohl der Trend vielversprechend ist, auch Unsicherheiten bestehen. Einige Vorhersagen deuten auf flächendeckende Temperaturen von bis zu 27 Grad im Norden und etwa 32 Grad im Südwesten hin.
Die weitere Wetterentwicklung bleibt spannend, da der Temperaturverlauf unbeständig bleibt. Dr. Brandt erläutert, dass der Montag voraussichtlich warm bleibt, jedoch Gewitter mit sich bringen könnte. Bereits am Dienstag ist eine erneute Abkühlung vorhergesagt, gefolgt von einem weiteren Temperaturanstieg von Mittwoch bis Freitag.
Der Sommer 2026 hat bereits eine bemerkenswerte Bilanz aufzuweisen. Laut dem Deutschen Wetterdienst war dieser Sommer der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einem durchschnittlichen Temperaturwert von 19,6 Grad. Nur der Sommer 2003 war mit 19,7 Grad wärmer. Die Anzahl der Hitzetage war in diesem Jahr beispiellos, mit rund 22 Tagen, an denen die Temperaturen 30 Grad überschritten, und etwa fünf Tagen mit Werten von mindestens 35 Grad.
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Quellen: Bild, tagesschau
Bildquelle: liebeslakritze from Germany via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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