Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern und Starkregen in mehreren Bundesländern.
Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Gewittern und Starkregen

Wetterwarnungen in Deutschland: DWD kündigt Gewitter und Starkregen an
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor einer bevorstehenden Wetterlage gewarnt, die mit Gewittern und Starkregen einhergeht. Diese Entwicklungen sind auf das Abziehen des Frühlingshochs „Jannis“ nach Osten zurückzuführen, während gleichzeitig feuchte Warmluft nach Deutschland strömt. In mehreren Bundesländern wird mit teils heftigen Gewittern gerechnet, die auch Starkregen mit sich bringen können.
Wie die Meteorologin Denise Seiling von wetter.com erklärt, beginnt die Gewittersaison in diesem Jahr außergewöhnlich früh. Die Ursache dafür sei die für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperatur. Während Hoch „Jannis“ sich in Richtung Osteuropa bewegt, dringen Frontensysteme von Atlantiktiefs nach Deutschland vor. An der Frontvorderseite gelangt feucht-labile Warmluft ins Land, was die Gewitteraktivität begünstigt.
Regionale Gewitterprognosen
Der DWD erwartet, dass die Gewitter am Dienstagmittag in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland beginnen. Am Nachmittag werden auch Baden-Württemberg, Franken, Sachsen-Anhalt und Thüringen betroffen sein. Ab dem Spätnachmittag sind zudem Schleswig-Holstein und Hamburg an der Reihe.
Besonders im Norden Deutschlands könnten die Gewitter am stärksten ausgeprägt sein. In Niedersachsen sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h möglich, während in anderen Bundesländern Windgeschwindigkeiten zwischen 55 und 70 km/h erwartet werden. Zudem wird mit bis zu 15 Litern Starkregen pro Quadratmeter gerechnet.
Expertenmeinung: Keine schweren Unwetter zu erwarten
„Die Gewitter haben wir schon seit einigen Tagen auf dem Radar“, erklärte der Diplom-Meteorologe Dominik Jung. Er betonte jedoch, dass es sich nicht um heftige Sommergewitter oder gar um Unwetter handele. „Hagel und Überschwemmungen stehen nicht bevor. Diese Ausmaße werden wir bei Weitem nicht erreichen“, fügte er hinzu.
Auch am Mittwoch könnten einzelne Gewitter im Osten Deutschlands auftreten. Zum Wochenende hin wird eine Abkühlung erwartet, wobei es erneut zu Gewittern kommen kann, wenn Kaltluftmassen aufziehen. Zudem sind Graupelschauer möglich, und in den Hochlagen im Westen könnte es am Samstagmorgen sogar zu Schneeregen oder Schneeschauern kommen.
Temperaturprognosen für das Wochenende
Die Tageshöchsttemperaturen werden laut Jung am Samstag und Sonntag auf etwa 7 bis 12 Grad fallen. Damit kehrt sich die Großwetterlage um, die in den vergangenen zwei Wochen für ungewöhnlich hohe Temperaturen in Deutschland verantwortlich war. „Aber das ist normal“, so Jung. „Alles endet einmal.“
In der kommenden Woche könnte es jedoch wieder etwas wärmer werden, obwohl auch weiterhin mit Kaltlufteinbrüchen bis in den Mai gerechnet werden muss. Der DWD beschreibt die Wetterentwicklung als „sehr unsicher“.








