Heftige Unwetter drohen am Donnerstag in mehreren Bundesländern. Meteorologen warnen vor Sturmböen, Hagel und sogar der Möglichkeit von Tornados. Besonders im Nordwesten und Süden Deutschlands sollten sich die Menschen auf extreme Wetterbedingungen einstellen.
Wie begegnen wir den Wetterextremen am Donnerstag: Blitze, Hagel und Sturm?

Experten warnen: Tornado-Alarm! Wo heute Unwetter drohen Eine heftige Unwetterfront zieht über Niedersachsen: Eine sogenannte Böenwalze rollt über das Land am Dümmersee.
Am Donnerstag wird das Wetter turbulent. Der Wind frischt zu einem starken Sturm auf, und sogar Tornados sind möglich. Blitze zucken am Himmel, während der Donner grollt. Die Wolken nehmen bizarre Formen an – ein echter DONNERstag steht bevor. Wer kann, sollte besser zu Hause bleiben.
Besonders im Nordwesten und im Süden Deutschlands sind kräftige Gewitter mit Hagel und Starkregen zu erwarten. „Lokal sind schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h nicht ausgeschlossen“, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Wetterexperte Peter Hartmann erklärte: „Wir haben eine ungewöhnlich energiegeladene Atmosphäre.“ Am Nachmittag könnten „orkanartige Böen bis hin zu Tornados“ auftreten.
Betroffene Regionen
Vor allem die Bundesländer Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind von den Unwettern betroffen. Auch am Alpenrand in Südostbayern sind Starkregen und Hagel zu erwarten, jedoch weniger Sturm.
In den Höhenlagen der Mittelgebirge stellt stürmischer Wind eine Gefahr dar. Viele Bäume sind bereits belaubt und bieten den Böen eine große Angriffsfläche. In solchen Situationen kann es häufig zu umstürzenden Bäumen oder abgebrochenen Ästen kommen. Besonders auf dem Brocken im Harz oder dem Kahlen Asten im Rothaargebirge (Hochsauerlandkreis) ist Vorsicht geboten. Wanderungen sollten trotz des Feiertags in sechs Bundesländern (Fronleichnam) besser verschoben werden.
Wetterprognose für das Wochenende
Am Freitag wird ein Mix aus Sonne und Wolken erwartet. Es sind nur noch vereinzelte Regenschauer möglich. In der Nordhälfte kann es zu kurzen Gewittern kommen. Die Höchsttemperaturen erreichen 15 bis 21 Grad. Ein mäßiger, an der Nordsee teils böiger Westwind weht. Am Wochenende wird im Südwesten weiterer Regen erwartet, auch Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Ansonsten bleibt es laut Wettervorhersage für Frankfurt am Main am 4. Mai 2026 heiter bis wolkig und weitgehend trocken. Die Temperaturen steigen erneut auf bis zu 25 Grad. Am Sonntag wird eine Abkühlung auf 14 bis 8 Grad prognostiziert. Das Wetter bleibt unbeständig, ähnlich wie im April.
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