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Acht Millionen Packungen Spielzeug in EU beschlagnahmt

Achtung beim Geschenkekauf: Gefälschtes Spielzeug ist laut Europol besonders während der Feiertagszeit in der EU im Umlauf. Behörden gehen koordiniert dagegen vor.

Beim Spielzeugkauf sollten Verbraucherinnen und Verbraucher laut Europol besonders wachsam sein, um Gefahren für Kinder zu vermeiden. (Symbolbild)
Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Bei Durchsuchungsaktionen seit der Weihnachts- und Feiertagszeit des letzten Jahres haben die Behörden in der EU mehrere Millionen Packungen illegalen Spielzeugs beschlagnahmt. Die 8,2 Millionen Packungen hatten einen Gesamtwert von 8,7 Millionen Euro, wie Europol mitteilte. Die meisten der Spielzeuge waren mit Gesundheitsrisiken verbunden und nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet.

Etwa 20 Länder – darunter die EU sowie Albanien, Kolumbien und Serbien – haben sich laut Angaben an der gemeinsamen Zoll- und Polizeiaktion beteiligt, die von Europol und der EU-Betrugsbehörde OLAF koordiniert und unterstützt wurde. Die jährlich seit 2020 stattfindende Operation zielt darauf ab, die Verbreitung von gefälschtem und unsicherem Spielzeug auf dem EU-Markt zu verhindern, so Europol. Insbesondere rund um die Feiertage steigt der Verkauf von Fälschungen stark an, wurde betont.

Die Behörde warnte davor, dass gefälschtes Spielzeug Risiken für Kinder birgt, wie z.B. Erstickungsgefahr oder den Kontakt mit giftigen Stoffen. Sie empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern, bei diesen Produkten besonders aufmerksam zu sein.

Großteil der gefälschten Produkte aus China

Laut dem Bericht waren bei der letzten Aktion Zubehör für die Schule und Brettspiele sowohl in Bezug auf die Menge als auch den Wert die am häufigsten beschlagnahmten Produkte. China ist laut Europol der Hauptlieferant für gefälschte Spielzeuge auf dem EU-Markt.

In den vergangenen Jahren haben auch deutsche Behörden an den Aktionen teilgenommen. Die meisten Beschlagnahmungen wurden im Zeitraum zwischen 2022 und 2023 mit 19 Millionen durchgeführt. Laut dem Bericht hatten sie einen Wert von 79 Millionen Euro.

dpa