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Adidas mit starkem Wachstum – Prognosen übertroffen

Der Sportartikelhersteller legt einen kräftigen Jahresendspurt hin. Schon zuvor hatten die Herzogenauracher die Erwartungen mehrfach nach oben geschraubt. Und schneiden nun nochmals besser ab.

Beim währungsbereinigten Wachstum und Betriebsergebnis schnitt Adidas besser ab als in Aussicht gestellt. (Archivbild)
Foto: Christophe Gateau/dpa

Adidas hat nach einem starken Schlussquartal besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz stieg im 4. Quartal vorläufigen Berechnungen zufolge um 24 Prozent auf knapp 6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Herzogenaurach mitteilte.

Analysten, die von Bloomberg befragt wurden, hatten mit 5,35 Milliarden Euro gerechnet. Das Wachstum lag währungsbereinigt bei 19 Prozent. Das Betriebsergebnis betrug 57 Millionen Euro, während im Vorjahr noch ein Verlust von 377 Millionen Euro verzeichnet wurde. Auch in diesem Fall hatten die Analysten weniger erwartet.

Im Laufe des Jahres stieg der Umsatz um 11 Prozent auf etwa 23,7 Milliarden Euro. Das währungsbereinigte Wachstum übertraf mit 12 Prozent die Erwartungen des Unternehmens. Auch das Betriebsergebnis von Adidas lag mit 1,3 Milliarden Euro etwas über den Prognosen.

Das Unternehmen hatte im Vorjahr nur 268 Millionen Euro erreicht. Die Herzogenauracher hatten ihre Prognose bereits mehrmals im vergangenen Jahr erhöht und übertrafen damit die Erwartungen der Analysten.

Konzernchef Björn Gulden zeigte sich «sehr zufrieden». «19 Prozent währungsbereinigtes Wachstum in einem Quartal, das für den Handel im Allgemeinen schwierig war, unterstreicht die starke Dynamik, die wir derzeit für unsere Marke und unsere Produkte sehen», kommentierte er. 

Mit Blick auf die weitere Entwicklung sagte Gulden, es gebe das Potenzial, den Marktanteil in allen Märkten zu steigern. «Im Moment ist die makroökonomische Unsicherheit groß, aber wir haben ganz klar das Ziel, mit der Marke Adidas wieder zweistellig zu wachsen.» Auch das Betriebsergebnis soll verbessert werden. 

Das Unternehmen plant, die detaillierten Zahlen und die Prognose für das Jahr 2025 am 5. März vorzulegen.

dpa