Die installierte Leistung stieg um 11% auf knapp 210 Gigawatt. Solaranlagen dominierten mit 117 Gigawatt, gefolgt von Windrädern.
Deutlicher Anstieg bei erneuerbaren Energien in Deutschland

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland signifikant mehr Solaranlagen und Windräder errichtet. Laut der Bundesnetzagentur in Bonn ist die installierte Leistung der erneuerbaren Energien um elf Prozent auf knapp 210 Gigawatt gestiegen. Somit wurde das Ausbautempo der Vorjahre annähernd erreicht, 2023 und 2024 war es jeweils um zwölf Prozent gestiegen.
Mehr als die Hälfte der installierten Gesamtleistung in Deutschland entfiel im vergangenen Jahr auf Solaranlagen (117 Gigawatt), der Leistungszuwachs lag bei 16,4 Gigawatt. In keinem anderen Bundesland kam der Ausbau so weit voran wie in Bayern (plus 4,5 Gigawatt). Die sogenannten Balkonkraftwerke – also Mini-Photovoltaikanlagen von Haushalten – wurden im Bundesgebiet etwas wichtiger. Die registrierten Anlagen machten 2025 den Angaben zufolge einen Anteil von 3,2 Prozent der zugebauten Solarleistung aus, 2024 hatte dieser Anstieg noch 2,5 Prozent betragen.
Im Jahr 2025 war der Zubau im Solarbereich leicht unter dem Vorjahr, während der Zubau von Windrädern an Land mit 4,6 Gigawatt deutlich über dem Vorjahreswert von 2,6 Gigawatt lag. Besonders groß war der Ausbaufortschritt in Nordrhein-Westfalen mit einem Plus von 1,3 Gigawatt.
Ausbau soll beschleunigt werden
Laut der Bundesnetzagentur haben die Windräder an Land in Deutschland derzeit eine installierte Leistung von 68,1 Gigawatt. Bis 2030 soll sie sich mit 115 Gigawatt fast verdoppeln. Dies ist eine ehrgeizige Aufgabe. Denn um dieses Ziel zu erreichen, müsste das Ausbautempo an Land des letzten Jahres etwa verdoppelt werden.
Neben den Solaranlagen und der Onshore-Windkraft als Haupttreiber der Energiewende spielen auch Windräder auf dem Meer und Biomasse-Anlagen eine Rolle. Während der Ausbaufortschritt bei Offshore zwar vorhanden, aber schwach ist, stagniert die Situation bei Biomasse.








