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Neue Stromquelle für Europa

Könnte Europa bald schon unabhängig von den russischen Energiequellen werden?

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Viktor Orban, Ilham Aliyev, Nicolae Cicuae und Irakli Garbishvilli (v.l.n.r.). Hinten in der Mitte Ursula von der Leyen.
Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

Die Staats- und Regierungschefs von Rumänien, Aserbaidschan, Georgien und Ungarn haben ein Abkommen über den Bau eines unterseeischen Elektrizitätskabels unter dem Schwarzen Meer unterzeichnet.

Der Zeremonie im Bukarester Präsidentenpalast wohnte am Samstag auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei. Das Kabel soll in drei bis vier Jahren fertiggestellt sein.

Strom aus dem Südkaukasus

Danach wird es zur Diversifizierung der Elektrizitätsversorgung Europas beitragen. Der Strom aus dem Südkaukasus wird außerdem die Abhängigkeit des Kontinents von russischen Energiequellen weiter reduzieren. «Die beiden Ufer des Schwarzen Meeres waren sich noch nie näher», schrieb von der Leyen auf Twitter.

https://twitter.com/vonderleyen/status/1604028008183889920?s=20&t=5ZJrvxo9AIH1458NqQPyag

Zuvor hatten Präsident Ilham Aliyev (Aserbaidschan) und die Ministerpräsidenten Nicolae Ciuca (Rumänien), Irakli Garibaschwili (Georgien) und Viktor Orban (Ungarn) ihre Unterschriften unter das Dokument gesetzt. Sie sei stolz darauf, dass das Abkommen «eine derart starke Betonung auf erneuerbare Energien setzt», fügte von der Leyen hinzu.

Georgien und Aserbaidschan liegen am Kaukasus-Gebirge. Beide Länder verfügen über ein beträchtliches Potenzial an Wasserkraft. Georgien und Rumänien liegen am Schwarzen Meer, während Ungarn an Rumänien grenzt.

dpa