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Bitcoin erstmals seit April 2022 über 45.000 US-Dollar

Von seinem einstigen Rekordhoch ist der Bitcoin zwar noch weit entfernt. Doch Spekulationen um eine erwartete Entscheidung der US-Börsenaufsicht treiben den Kurs der Digitalwährung bereits seit längerem an.

Vor gut einem Jahr war der Bitcoin noch unter die Marke von 16.000 Dollar gerutscht.
Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Die Kryptowährung Bitcoin hat am Dienstag erstmals seit April 2022 die Marke von 45.000 US-Dollar überschritten. Aktuell liegt der Preis für einen Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp bei 45.200 Dollar (41.000 Euro), was einem Anstieg von rund sieben Prozent im Vergleich zum langen Wochenende entspricht.

Der Kurs wird von einer Entscheidung der US-Börsenaufsicht SEC angetrieben, die mit Spannung erwartet wird. Derzeit wird ein neuer Fonds geprüft, der direkt in Bitcoin investieren soll. Wenn der Fonds genehmigt wird, wäre es der erste Spot-ETF, der auf Bitcoin basiert. Experten gehen davon aus, dass das Anlegerinteresse in der Folge deutlich steigen würde. Die US-Börsenaufsicht hat bis zum 10. Januar Zeit, über den Fonds zu entscheiden.

Der Kurs des Bitcoins ist seit Mitte Oktober um etwa zwei Drittel gestiegen, aufgrund von Spekulationen über eine mögliche Zulassung.

Marktwert von fast 890 Milliarden Dollar

Der Bitcoin konnte dank der Aussicht auf bald wieder fallende Leitzinssätze der Notenbanken der USA und der Eurozone außerdem Rückenwind verzeichnen. Mit dem neuesten Kursanstieg erreicht der Bitcoin wieder einen Marktwert von fast 890 Milliarden Dollar.

Obwohl der Bitcoin in letzter Zeit an Wert gewonnen hat, ist er immer noch weit entfernt von seinem Rekordhoch. Im November 2021 wurde ein Wert von knapp 69.000 Dollar erreicht.

Vor ungefähr einem Jahr ist der Bitcoin noch unter die Marke von 16.000 Dollar gefallen. Zu dieser Zeit führten Turbulenzen am Kryptomarkt aufgrund der Kryptobörse FTX zu einem Kurssturz.

dpa