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Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit April 2025

Der Bitcoin hat seit seinem Rekordhoch im November rund 47.000 Dollar verloren. Wie steht es aktuell um die bekannteste Kryptowährung?

Der Bitcoin ist am Wochenende stärker unter Druck geraten. (Archivbild)
Foto: Hannes P Albert/dpa/dpa-tmn

Der Bitcoin geriet am Wochenende stärker unter Druck. Am Samstag fiel der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp auf 75.555 US-Dollar. Die weltweit älteste und bekannteste Digitalwährung konnte sich jedoch am Sonntag etwas erholen. Mit knapp 79.000 Dollar lag der Preis am Sonntagvormittag immer noch deutlich unter dem Niveau vom Freitagabend. Es handelt sich außerdem um das niedrigste Niveau seit April 2025.

Der Bitcoin vergrößerte durch die Verluste am Wochenende das Minus in diesem Jahr auf knapp 9.000 Dollar oder etwa zehn Prozent. Seit dem Rekordhoch von über 126.000 Dollar im November hat der Bitcoin mittlerweile rund 47.000 Dollar oder fast 40 Prozent verloren.

Laut den Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg fiel der Wert des Bitcoin im vergangenen Jahr um mehr als sechs Prozent. Es war erst das vierte Verlustjahr in der kurzen Geschichte der Digitalwährung, die seit 2009 existiert.

Kurs lag in den Anfangsjahren im Cent-Bereich

Seit dem Beginn der Digitalwährung hat der Kurs stark zugenommen – in den ersten Jahren lag der Kurs im Cent-Bereich. Auch in den folgenden Jahren blieb die Notierung lange Zeit im dreistelligen Dollar-Bereich. Ab Ende 2012 ging es dann richtig steil nach oben. Der Anstieg seitdem beträgt fast 600.000 Prozent. Das bedeutet, der Kurs ist in diesem Zeitraum um fast das 6.000-Fache gestiegen.

Im Zuge des Erfolgs von Bitcoin wurden viele weitere digitale Währungen eingeführt. Inzwischen gibt es Tausende davon. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,6 Billionen Dollar dominiert Bitcoin den Markt. Lediglich Ethereum mit rund 290 Milliarden Dollar und Tether mit 185 Milliarden Dollar können in dieser Kategorie halbwegs mithalten.

dpa