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Commerzbank mietet neuen Wolkenkratzer

Der Commerzbank-Tower ist der höchste Bankenturm der Frankfurter Skyline. Nun mietet Deutschlands zweitgrößte Privatbank ein neues Hochhaus dazu.

Die Commerzbank mietet ein neues Hochhaus im Frankfurter Finanzviertel (Archivbild)
Foto: Helmut Fricke/dpa

Der Commerzbank-Tower ist einer der markantesten Bankentürme in der Frankfurter Skyline. Nun hat Deutschlands zweitgrößte Privatbank ein weiteres Hochhaus angemietet. Die Commerzbank gab bekannt, dass das Geldhaus einen Mietvertrag über 15 Jahre für den neuen Central Business Tower (CBT) mit der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) abgeschlossen hat.

Der Dax-Konzern mietet demnach ab 2028 mehr als 73.000 Quadratmeter auf 52 Etagen. Dort entstehen 3.200 Arbeitsplätze. Der CBT im Frankfurter Finanzviertel wird von der Helaba entwickelt und befindet sich noch im Bau. «Das neue Gebäude wird neben dem Commerzbank-Tower ein wichtiger Anker für die Commerzbank in der Frankfurter Innenstadt werden», sagte Commerzbank-Vorständin Sabine Minarsky. 

Laut Helaba wird der 205 Meter hohe Central Business Tower komplett an die Commerzbank vermietet. Die ersten Beschäftigten sollen ab Ende 2028 einziehen.

Nur noch Mieter im Commerzbank-Turm

Die Commerzbank, die von der italienischen Unicredit umworben wird, plant nicht, ihren ikonischen Turm am Kaiserplatz zu verlassen, der mit 259 Metern der höchste Wolkenkratzer in Frankfurt ist. Laut der Bank sollen dort die zentralen Funktions- und Stabsabteilungen gemeinsam mit dem CBT untergebracht werden. Durch die beiden Türme rücken die Gebäude, die zur Commerzbank-Zentrale gehören, näher zusammen.

Derzeit sind die Hauptfunktionen auf mehrere Gebäudekomplexe in Frankfurt und im nahegelegenen Eschborn verteilt. In Zukunft plant die Commerzbank, sich auf nur noch zwei große Gebäude zu konzentrieren. Es ist noch nicht bekannt, welche Flächen das Unternehmen aufgeben könnte.

Die Commerzbank hat ihr Hochhaus am Kaiserplatz, das laut eigenen Angaben das zweithöchste Hochhaus in der EU ist, bereits vor einigen Jahren an die Lebensversicherungssparte des koreanischen Samsung-Konzerns verkauft. Seitdem ist sie dort Mieter.

dpa