Nach geringen Verlusten in der Mitte der Woche hat sich der Dax auf den Erholungskurs begeben. Unterstützung kam aus den USA. Nach einem Feiertag am Vortag erreichten der breite Marktindex S&P 500 und der technologielastige Nasdaq 100 dort erneut Rekorde. Während die US-Börsen danach an Schwung verloren und der Nasdaq 100 die Gewinne bis zum […]
Dax lässt 18.000 Punkte deutlich hinter sich

Nach geringen Verlusten in der Mitte der Woche hat sich der Dax auf den Erholungskurs begeben. Unterstützung kam aus den USA. Nach einem Feiertag am Vortag erreichten der breite Marktindex S&P 500 und der technologielastige Nasdaq 100 dort erneut Rekorde. Während die US-Börsen danach an Schwung verloren und der Nasdaq 100 die Gewinne bis zum europäischen Börsenschluss abgab, stieg der Dax weiter und schloss den Handel mit einem Plus von 1,03 Prozent bei 18.254,18 Punkten ab. Der MDax mit den mittelgroßen Werten legte um 0,96 Prozent auf 25.715,76 Zähler zu.
In ganz Europa war die Stimmung positiv. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 1,27 Prozent auf 4947,73 Punkte. Auch die Leitbörsen in Paris und London schlossen deutlich im Plus.
Die Aktien von Sartorius erholten sich als Dax-Tagesgewinner mit einem Zuwachs von 4,6 Prozent etwas von ihren Vortagesverlusten von über 14 Prozent. Aussagen des Pharma- und Laborzulieferers auf einer Healthcare-Konferenz der Citigroup in London waren entscheidend für die jüngsten Kurseinbußen. Das Management habe sich laut Citigroup-Analyst Peter Verdult sehr vorsichtig gezeigt hinsichtlich einer Erholung im laufenden Jahr.
Die Aktien von Evotec sprangen im MDax um 13,9 Prozent an die Index-Spitze, und auch Aurubis legten am Nachmittag deutlich zu. Beide Aktien wurden von vagen Übernahmefantasien angetrieben. Insidern zufolge hat Evotec nach dem starken Kursverfall seit Jahresbeginn das Interesse von Finanzinvestoren auf sich gezogen.
Die Anteile der Fluggesellschaft Lufthansa litten am MDax-Ende mit minus 3,7 Prozent unter einer gestrichenen Kaufempfehlung der Investmentbank Stifel. «Bevor es besser wird, wird es erst einmal schlechter», überschrieb Analyst Johannes Braun seine Studie zur Lufthansa.
Der Euro wurde zuletzt mit 1,0715 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0719 (Mittwoch: 1,0749) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9329 (0,9303) Euro.
Die Umlaufrendite am Rentenmarkt stieg von 2,44 Prozent am Vortag auf 2,48 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,06 Prozent auf 124,87 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,10 Prozent auf 132,29 Punkte.








