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Depot reduziert Filialnetz: 66 Standorte schließen im Zuge neuer Insolvenz

Depot kündigt die Schließung von 66 Filialen in Deutschland an, nachdem das Unternehmen erneut Insolvenz angemeldet hat. Die Maßnahmen sollen die wirtschaftliche Stabilität sichern und die verbleibenden Standorte stärken.

Depot: Diese 66 Filialen schließen nach erneuter Insolvenz
Von DYVER - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=152865204

Depot schließt 66 Standorte im Rahmen eines Insolvenzverfahrens

Die Deko-Kette Depot hat im Mai 2026 erneut ein Insolvenzverfahren angestoßen und sieht sich nun gezwungen, 66 ihrer 155 Filialen in Deutschland zu schließen. Diese Maßnahme wurde im Rahmen des Insolvenzverfahrens beschlossen, welches beim zuständigen Amtsgericht in Aschaffenburg beantragt wurde. Bereits im Jahr 2024 hatte das Unternehmen Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, was bereits zu einer Reihe von Filialschließungen führte.

Betroffene Filialstandorte

Die offizielle Webseite von Depot listet die Standorte der betroffenen Filialen auf, die aufgrund der aktuellen Insolvenz geschlossen werden müssen. Unter den betroffenen Städten befinden sich unter anderem Backnang, Baden-Baden, Bayreuth, Berlin, Bielefeld, Bonn, Bremen, Dresden, Erfurt, Hamburg, Hannover und Stuttgart. Dieses Vorgehen zeigt die bundesweite Präsenz des Unternehmens und die Vielzahl der betroffenen Bundesländer.

Informationen zu den Schließungsterminen

Die genauen Termine für die Schließungen der betroffenen Filialen sind bislang noch nicht bekannt. In mehreren Geschäften haben jedoch Räumungsverkaufsaktionen mit signifikanten Rabatten begonnen. Berichten zufolge hatte eine Filiale in Zwickau bereits am 27. Juni 2026 ihren letzten Verkaufstag. Christian Gries, Geschäftsführer von Depot, erklärte, dass die wirtschaftliche Lage des Unternehmens eine Fortführung unrentabler Filialen nicht zulasse.

Folgen für die Unternehmensstruktur

Nach den Schließungen wird Depot voraussichtlich nur noch etwa 89 Filialen betreiben. Diese drastischen Maßnahmen sollen dazu beitragen, die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens zu sichern und sich auf wirtschaftlich tragfähige Standorte zu konzentrieren. Die Schließungen sind ein weiterer Schritt in der bereits angespannten finanziellen Situation der Deko-Kette.

Hintergrund der Insolvenz

Die Insolvenz ist nicht das erste Mal, dass Depot mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert ist. Bereits im Jahr 2024 musste das Unternehmen Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden, was zu einer ersten Welle von Schließungen führte. Die gegenwärtige Lage verdeutlicht, dass die Herausforderungen für Depot weiterhin bestehen und dass das Unternehmen strategische Maßnahmen ergreifen muss, um seine Zukunft zu sichern.

Reaktionen aus den betroffenen Städten

Die angekündigten Schließungen haben in den betroffenen Städten Besorgnis ausgelöst, da viele Mitarbeiter und Kunden von den Veränderungen betroffen sind. Die Entscheidung, Filialen zu schließen, wird von den Verantwortlichen als notwendig erachtet, um die verbleibenden Standorte wirtschaftlich tragfähig zu halten. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten Informationen über die nächsten Schritte, während Depot bemüht ist, die Auswirkungen auf die Belegschaft so gering wie möglich zu halten.


Quellen: t-online, Focus

Bildquelle: Von DYVER – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=152865204

TS