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Deutsche Bank verzeichnet Gewinnrückgang trotz besserer Geschäfte

Der Überschuss der Deutschen Bank lag 2023 mit gut 4,2 Milliarden Euro um 16 Prozent unter Vorjahresniveau. Der Vorstand plant weitere Einsparungen und den Abbau von 3500 Arbeitsplätzen.

Die Deusche Bank plant weitere Einsparungen.
Foto: Helmut Fricke/dpa

Laut Deutschlands größter Bank in Frankfurt hat die Deutsche Bank im letzten Jahr trotz verbesserter Geschäfte weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Der Überschuss, der den Anteilseignern des Dax-Konzerns zuzurechnen ist, betrug 2023 knapp über 4,2 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im vergangenen Jahr erhielt die Bank eine einmalige Steuergutschrift, von der sie profitierte. Nun beabsichtigt der Vorstand weitere Einsparungen und plant den Abbau von 3500 Arbeitsplätzen.

Im vergangenen Jahr erzielte das Institut vor Steuern den höchsten Gewinn seit 16 Jahren, fast 5,7 Milliarden Euro. Aus diesem Grund zog Konzernchef Christian Sewing eine positive Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres: Die Bank ist stärker gewachsen als geplant. Die Erträge des Konzerns, also die gesamten Einnahmen, stiegen um sechs Prozent auf rund 28,9 Milliarden Euro. Bis 2025 sollen sie auf rund 32 Milliarden wachsen und damit stärker als bisher geplant.

Von der positiven Entwicklung sollen die Aktionäre profitieren

Die Dividende soll von 30 Cent im Vorjahr auf nun 45 Cent pro Aktie angehoben werden. Bis Ende Juni plant das Unternehmen, weitere 675 Millionen Euro über Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückzugeben. Der Vorstand strebt für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von einem Euro pro Aktie an.

Im Jahr 2022 hatte eine einmalige Steuergutschrift im Zusammenhang mit US-Geschäften dem Institut den höchsten Gewinn seit 15 Jahren beschert: Nach Abzug von Zinszahlungen an Inhaber nachrangiger Anleihen blieben damals unter dem Strich etwas mehr als 5,0 Milliarden Euro. Für 2023 hatte der Vorstand zumindest vor Steuern eine erneute Steigerung angepeilt.

dpa