Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Deutsche Verbraucher zeigen außergewöhnliche Sparsamkeit, wie seit der Finanzkrise nicht mehr.

Die aktuelle Studie zeigt, dass die Deutschen aufgrund hoher Energiepreise und unsicherer Einkommensaussichten so sparsam sind wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Die Sparneigung steigt, während die Kaufkraft und die Bereitschaft zu größeren Ausgaben sinken.

Krisen drücken auf Kauflaune: Deutsche sind so sparsam wie seit der Finanzkrise nicht mehr
Masood Aslami auf Pexels

„Die hohen Energiepreise schüren die Verunsicherung unter den Verbrauchern“, erklärte NIM-Experte Rolf Bürkl.

Die anhaltenden Krisen, wie hohe Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten, haben das Konsumverhalten der Deutschen stark beeinflusst. Laut einer aktuellen Studie ist die Sparneigung im September 2026 erneut gestiegen, während die Gehaltsaussichten der Bürger sich verschlechtert haben.

Verändertes Konsumklima

Die Deutschen zeigen sich in Zeiten steigender Energiepreise und einer unsicheren geopolitischen Lage zunehmend zurückhaltend. Die neueste Untersuchung des Nürnberger Instituts NIM und GfK hat ergeben, dass das Konsumklima im September einen deutlichen Rückgang verzeichnet hat. Die Sparneigung der Verbraucher ist stark angestiegen, während die Erwartungen hinsichtlich der Einkommen merklich gesunken sind. Dies wurde in der monatlichen Erhebung der Institute festgestellt.

Sinkende Einkommensaussichten

Die Erwartungen der Bürger bezüglich ihrer Einkommensaussichten haben den niedrigsten Stand seit April erreicht.

„Die Mehrheit der Haushalte rechnet damit, dass die hohen Energiepreise ihre Kaufkraft verringern werden“, sagte Rolf Bürkl, Konsumexperte des NIM. „Folglich sind sie skeptischer, was die künftigen Einkommensaussichten für die nächsten zwölf Monate betrifft.“

Die Sparneigung hat einen Wert erreicht, der seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr beobachtet wurde.

Verunsicherung durch hohe Preise

Die Konsumforscher analysieren, dass die hohen Energiepreise die Verunsicherung unter den Verbrauchern verstärken und dazu führen, dass viele es für ratsam halten, in der aktuellen Wirtschaftslage zu sparen. Besonders in finanziell besser gestellten Haushalten ist die Sparneigung ausgeprägter.

„Hier besteht offenbar das Bedürfnis, die Kaufkraftverluste, die durch die erhöhte Inflation beim Ersparten aufgetreten sind, durch zusätzliches Sparen zu kompensieren“, heißt es in der Konsumklimastudie.

Leichte Verbesserung der Konjunkturerwartungen

Dennoch gibt es einen kleinen Lichtblick: Die Erwartungen der Bürger hinsichtlich der Konjunkturentwicklung sind den fünften Monat in Folge leicht gestiegen. Dies könnte auch auf die verbesserten Wachstumsprognosen der Wirtschaftsinstitute zurückzuführen sein. Für die Analyse wurden zwischen dem 3. und 14. September 2026 insgesamt 2000 Verbraucherinterviews im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt.


Quellen: n-tv

Bildquelle: Masood Aslami auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS