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DHL führt neue Zollgebühren ein: Änderungen für Kunden ab Juli 2026

DHL führt einen neuen Service ein, der es Kunden ermöglicht, Zoll- und Nachentgelte bequem bargeldlos zu bezahlen. Ab Ende Juli 2026 können Zusteller in vielen Regionen Kartenzahlungen und mobile Bezahlverfahren akzeptieren.

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DHL: Zusteller bietet neuen Service für Kunden an
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Die Einführung neuer Zollgebühren ab Juli 2026 sorgt für Unruhe unter Verbrauchern, die Waren aus dem Nicht-EU-Ausland bestellen. Ab dem 1. Juli 2026 müssen Käufer für Bestellungen mit einem Warenwert von bis zu 150 Euro eine pauschale Gebühr entrichten, was die Kosten für solche Einkäufe erheblich erhöhen könnte.

Neue Zollgebühren und deren Auswirkungen

Die Regelung, die am 1. Juli 2026 in Kraft tritt, sieht vor, dass für jede Warenkategorie einer Sendung eine Gebühr von drei Euro fällig wird. Dies bedeutet, dass die Kosten für importierte Waren steigen werden, was insbesondere Verbraucher betrifft, die regelmäßig aus dem Nicht-EU-Ausland bestellen. Zusätzlich zur Zollgebühr bleibt die Einfuhrumsatzsteuer bestehen, was die Gesamtkosten weiter erhöht.

Beispiel zur Berechnung der neuen Gebühren

Ein Beispiel verdeutlicht die Auswirkungen der neuen Regelung: Enthält eine Sendung beispielsweise vier Paar Socken, fällt einmalig eine Gebühr von drei Euro an. Bei einer Sendung, die zusätzlich ein Plüschtier und ein Mobiltelefon-Ladekabel umfasst, summiert sich die Gebühr auf neun Euro.

Praktische Zollabwicklung durch DHL

Die Generalzolldirektion hat klargestellt, dass in der Regel der Transportdienstleister für die Zollabwicklung verantwortlich ist. DHL wird die anfallenden Einfuhrabgaben vorstrecken und diese bei der Zustellung vom Empfänger einziehen.

Bargeldlose Zahlung für Zoll- und Nachentgelte

Um den Zahlungsprozess zu erleichtern, stattet DHL seine Zusteller schrittweise mit Kartenterminals aus. Ab Ende Juli 2026 sollen Zoll- und Nachentgelte flächendeckend unbar beglichen werden können. Der Service ist bereits in einigen Regionen verfügbar.

Nach Angaben von DHL werden Girocards, Kreditkarten sowie mobile Bezahlverfahren über Smartphones oder Smartwatches akzeptiert. Lediglich die Bezahlung des Nachnahme-Services ist aus Sicherheitsgründen nur per Girocard möglich. Die Möglichkeit zur Barzahlung bleibt jedoch weiterhin bestehen.


Quellen: t-online

Bildquelle: depositphotos

TS