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Dieselpreise erreichen neue Tiefststände unter 2 Euro pro Liter

Erstmals seit Anfang März kostet Diesel im bundesweiten Durchschnitt wieder unter 2 Euro pro Liter. Der Rückgang ist unter anderem auf den neuen „Tankrabatt“ von 16,7 Cent zurückzuführen.

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Tanken: Preis für Diesel fällt unter 2 Euro
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Zum ersten Mal seit Anfang März liegt der Dieselpreis im bundesweiten Tagesdurchschnitt wieder unter der Marke von 2 Euro pro Liter. Diese bedeutende Schwelle wurde bereits am Freitag mit einem Preis von 1,999 Euro pro Liter unterschritten, wie aktuelle Daten zeigen. Am Samstag und Sonntag fiel der Preis weiter auf 1,985 und 1,984 Euro pro Liter. Der letzte Zeitpunkt, an dem Diesel günstiger war, liegt am 3. März. In der Spitze der Preisentwicklung rund um Ostern kostete der Kraftstoff am 7. April noch 2,447 Euro.

Auch der Preis für Superbenzin der Sorte E10 hat sich am Wochenende leicht verringert und liegt nun bei 1,968 Euro pro Liter. Damit nähern sich die Preise für Diesel und E10 zunehmend an. In der Regel ist Diesel günstiger, da er niedriger besteuert wird. Allerdings ist der Dieselpreis auch anfälliger für Preisschwankungen, da ein größerer Teil des Kraftstoffs importiert wird. Dies führte dazu, dass Diesel kurz nach dem Beginn des Krieges im Iran teurer wurde, ähnlich wie bereits 2022 nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Preisentwicklung und Einflussfaktoren

Ein wesentlicher Grund für den Rückgang des Dieselpreises ist der seit Anfang Mai geltende „Tankrabatt“ von 16,7 Cent pro Liter. Im Vergleich zum 30. April, dem letzten Tag vor der Einführung der Steuervergünstigung, ist der Dieselpreis um 23,1 Cent gesunken. Im Gegensatz dazu hat sich E10 nur um 15,8 Cent verbilligt.

Ob der Dieselpreis unter 2 Euro bleibt, ist jedoch ungewiss, da die Ölpreise wieder ansteigen. Am Montagmorgen konnten Autofahrer in Städten wie Berlin, Hamburg und München Diesel zu Preisen von deutlich unter 2 Euro tanken, teilweise sogar für weniger als 1,90 Euro. Die Spritpreise variieren jedoch stark je nach Region, Tankstelle und Tageszeit.

Tipps zum Tanken

  • In der Regel sind die Preise am späten Vormittag am günstigsten.
  • Um 12 Uhr mittags steigen die Preise oft deutlich an.
  • Nachmittags und am folgenden Vormittag sinken die Preise häufig wieder.

Die aktuelle Entwicklung der Dieselpreise zeigt, dass Verbraucher von den gesunkenen Preisen profitieren können, jedoch auch die Unsicherheiten auf dem Markt weiterhin bestehen.


Quellen: t-online

Bildquelle: depositphotos

TS