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Facebook-Konzern mit Sprüngen bei Umsatz und Gewinn

Facebook und Instagram bleiben Geldmaschinen. Mit ihren Werbeerlösen finanziert Mark Zuckerbergs Konzern Meta ambitionierte Investitionen in Künstliche Intelligenz.

Die KI-Ambitionen von Meta machen sich unter anderem mit hohen Kosten für Rechenzentren bemerkbar. (Archivbild)
Foto: Andrej Sokolow/dpa

Das Werbegeschäft von Meta, dem Facebook-Konzern, floriert. Im letzten Quartal stieg der Umsatz des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf über 39 Milliarden Dollar. Der Gewinn erhöhte sich um 73 Prozent auf knapp 13,5 Milliarden Dollar (12,44 Mrd Euro).

Mit diesem Geldbetrag plant Gründer und Geschäftsführer Mark Zuckerberg, weiterhin in die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu investieren. Nach Vorlage der Zahlen betonte Zuckerberg, dass der Chatbot Meta AI auf dem Weg sei, bis Ende des Jahres zum meistgenutzten KI-Assistenten der Welt zu werden.

Die KI-Visionen erfordern allerdings auch hohe Investitionen. Die Ausgaben von Meta stiegen im vergangenen Quartal um sieben Prozent auf 24,22 Milliarden Dollar. Für dieses Jahr rechnet Meta nun mit Kosten zwischen 37 und 40 Milliarden Dollar – und bereitet die Anleger darauf vor, dass sie 2025 noch «erheblich» wachsen werden. Vor allem Rechenleistung zum Training von KI-Modellen ist teuer.

Die Sparte Reality Labs, in der Meta das Geschäft mit virtuellen Welten und Computerbrillen zusammenfasste, verschlingt weiterhin viel Geld. Der operative Verlust belief sich auf knapp 4,9 Milliarden Dollar, im Vergleich zu einem Minus von 3,74 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Im Gegensatz dazu erzielte das Geschäft mit Apps wie Facebook und Instagram im vergangenen Quartal einen operativen Gewinn von 19,3 Milliarden Dollar.

Im nachbörslichen Handel stieg die Meta-Aktie vorübergehend um etwa vier Prozent.

dpa