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Fernseher und Smartphones vor Weihnachten deutlich billiger

Fernseher kosteten im Oktober 10,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Auch Smartphones und Laptops wurden günstiger, doch nicht alle Techniktrends folgen diesem Muster.

Unterhaltungselektronik wird in der Tendenz billiger. (Symbolbild)
Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Vor dem Weihnachtsgeschenke-Marathon hat das Statistische Bundesamt festgestellt, dass wichtige Produkte der Unterhaltungselektronik auf dem Markt deutlich günstiger geworden sind. Im Oktober waren Fernseher um 10,6 Prozent günstiger als im Vorjahr. Auch tragbare Computer (-5,5 Prozent), Kameras (-4,9 Prozent) und Smartphones ohne Vertrag (-4,0 Prozent) waren im Oktober 2024 billiger.

Wie ist die Entwicklung zu erklären? «Der anhaltende Preisrückgang bei der Unterhaltungselektronik spiegelt den harten Wettbewerb wider, dem die Hersteller unterliegen», sagte die Geschäftsführerin der Branchenorganisation gfu, Carine Chardon. Als weiteren Grund für die sinkenden Preise nannte sie den verstärkten Eintritt chinesischer Unternehmen in den Markt, insbesondere im Bereich TV-Geräte.

Alexander Dehmel, Experte für technische Konsumgüter beim Marktforscher NIQ, beobachtet den Trend schon seit längerer Zeit. «Fernseher werden immer größer, immer smarter und haben ein immer besseres Bild.» Dennoch bezahle der Konsument durchschnittlich nicht mehr für einen Fernseher als vor 15 Jahren. Zudem gibt es derzeit viele Angebote, um die Kaufzurückhaltung der Konsumenten zu brechen.

Was kostet mehr?

Die Preise für E-Book-Reader sowie Smartwatches, Fitnessbänder und ähnliche Geräte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 beziehungsweise 2,7 Prozent. Dies entspricht etwa der allgemeinen Inflationsrate von 2,3 Prozent für Waren und Dienstleistungen in diesem Zeitraum.

Das Statistikamt verzeichnet auch langfristig sinkende Preise für Unterhaltungselektronik. Im Jahr 2024 waren Fernseher um 16,1 Prozent günstiger als im Jahr 2020. Der Preisnachlass betrug bei Desktop-PCs 11,1 Prozent und bei Mobiltelefonen ohne Vertrag noch 5,9 Prozent.

dpa