Das Luxus-Kaufhaus schließt am 31. Juli, um bis Jahresende an den Eigentümer übergeben zu werden. Trotz Bemühungen um Vertragsverlängerung endet die Ära vorzeitig.
Galeries Lafayette in Berlin schließt früher als erwartet

Das französische Luxus-Kaufhaus Galeries Lafayette wird seinen Standort in Berlin bereits Ende Juli für Kundinnen und Kunden schließen und damit einige Monate früher als bisher bekannt. Das bestätigte eine Sprecherin des Konzerns auf Anfrage. Zuvor hatte die «B.Z.» berichtet.
Die Sprecherin gab bekannt, dass das Geschäft am 31. Juli schließen werde, damit es wie geplant bis zum Ende des Jahres an den Eigentümer übergeben werden könne. Laut einem Medienbericht wurden die Mitarbeiter bei einer Versammlung über die Schließung informiert. Auf Anfrage äußerte sich das Unternehmen nicht dazu.
190 Beschäftigte von Schließung betroffen
Galeries Lafayette hatte im Oktober vergangenen Jahres angekündigt, die einzige Filiale in Deutschland an der Berliner Friedrichstraße Ende 2024 zu schließen. Der Mietvertrag mit dem Immobilieneigentümer Tishman Speyer werde nicht verlängert, hieß es. 190 Beschäftigte sind betroffen.
Der Glaspalast, in den die Galeries Lafayette Ende Februar 1996 einzogen, wurde vom Architekten Jean Nouvel entworfen. Hunderte Menschen warteten damals in der Friedrichstraße auf die Eröffnung der Galeries. Neben dem KaDeWe im Berliner Westen ist sie bis heute das wohl bekannteste Luxus-Kaufhaus der Hauptstadt.
Es ist nicht überraschend, dass die Schließungspläne nicht kommen. Es ist schon lange bekannt, dass der Mietvertrag Ende dieses Jahres ausläuft. Galeries Lafayette hatte jedoch eigenen Angaben zufolge lange versucht, mit dem Eigentümer über eine Verlängerung des Vertrags zu verhandeln.








