Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rekordwert: Privathaushalte in Deutschland mit 7716 Milliarden Euro Geldvermögen

Kursgewinne bei Aktien und Investmentfonds sowie höher verzinste Einlagen steigern Vermögen um 6,6 Prozent.

Der größte Teil des Geldvermögens steckt nach Angaben der Deutschen Bundesbank in Bargeld (Symbolbild).
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland erreichte im letzten Jahr den Rekordwert von etwa 7716 Milliarden Euro. Ende 2023 stieg es gegenüber dem dritten Quartal um 250 Milliarden Euro, hauptsächlich aufgrund von Kursgewinnen bei Aktien und Anteilen an Investmentfonds, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt bekannt gab. Darüber hinaus investierten die Haushalte mehr Geld in höher verzinste Einlagen mit längeren Laufzeiten bei Banken und Sparkassen. Im Vergleich zum Jahresende 2023 stieg das Geldvermögen um 6,6 Prozent.

Laut Angaben der Bundesbank beliefen sich die Bewertungsgewinne aus börsennotierten Aktien, Anteilen an Investmentfonds sowie Versicherungs- und Pensionsansprüchen im vierten Quartal insgesamt auf 184 Milliarden Euro.

Laut den Zahlen steckt nach wie vor der größte Teil des Geldvermögens in Bargeld und Einlagen bei Banken und Sparkassen wie Tages- und Festgeld. Zum Ende des Jahres 2023 belief sich dieser Betrag auf 3214 Milliarden Euro und ist somit erneut gestiegen.

Das Nettogeldvermögen der privaten Haushalte stieg im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 244 Milliarden Euro auf 5560 Milliarden Euro, wenn man Schulden abzieht.

Die Bundesbank berücksichtigt in ihrer Analyse Bargeld und Einlagen bei Banken, Wertpapiere wie Aktien und Fonds sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen. Die genaue Verteilung der riesigen Summe geht aus den Daten nicht hervor. Immobilien werden nicht berücksichtigt.

dpa