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Geldwäsche-Skandal: Bank of America muss sich mit Milliardenstrafe auseinandersetzen

US-Finanzministerium verhängt Milliardenstrafe gegen Bank of America Die Bank of America muss eine Geldstrafe von 1,2 Milliarden Dollar zahlen, was die dritthöchste Strafe in der Geschichte des US-Finanzministeriums darstellt.

Kampf gegen Geldwäsche: Bank of America muss Milliardenstrafe zahlen
Bildquelle: Miles Smith auf Unsplash

US-Finanzministerium verhängt Milliardenstrafe gegen Bank of America

Die Bank of America muss eine Geldstrafe von 1,2 Milliarden Dollar zahlen, was die dritthöchste Strafe in der Geschichte des US-Finanzministeriums darstellt. Diese Maßnahme wurde aufgrund von Versäumnissen bei der Meldung verdächtiger Aktivitäten ergriffen, die insgesamt über fünf Milliarden Dollar betrugen.

Das Finanzministerium stellte fest, dass die Bank es versäumt hat, zahlreiche verdächtige Transaktionen zu melden, darunter solche, die potenzielle Risiken für die nationale Sicherheit darstellten. In einer Erklärung betonte Finanzminister Scott Bessent, dass “die Folgen weit über ihre eigenen Mauern hinaus” reichen, wenn eine Bank dieser Größe ihren Verpflichtungen zur Bekämpfung von Geldwäsche nicht nachkommt.

Details zur Strafe und den Vorwürfen

Die verhängte Strafe umfasst auch eine Zahlung von 11,6 Millionen Dollar, die im Zusammenhang mit der Verletzung von Sanktionen gegen Länder wie Iran und Russland steht. Laut einem Gerichtsdokument wird die Bank externe Prüfer zulassen, die die verdächtigen Transaktionen analysieren sollen.

Die Bank of America erklärte, dass sie bereits Milliarden Dollar in Technologien zur Bekämpfung von Finanzkriminalität investiert habe und daran arbeite, die von den Regulierungsbehörden angeprangerten Probleme zu beheben. In einer Stellungnahme wies die Bank darauf hin, dass die bevorstehenden Ergebnisse für das dritte Quartal eine nicht steuerlich absetzbare Belastung in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar enthalten werden, was den Quartalsgewinn um etwa 17 Cent pro Aktie reduzieren wird.

Vergleich mit anderen Geldstrafen

In der vergangenen Woche hatte die American Express National Bank, die Direktbanktochter des Kreditkartenriesen American Express, eine Geldstrafe von 350 Millionen Dollar wegen ähnlicher Mängel bei der Geldwäschebekämpfung erhalten. Diese Entwicklungen verdeutlichen die verstärkten Bemühungen der US-Behörden, gegen Geldwäsche und Finanzkriminalität vorzugehen.


Quellen: n-tv

Bildquelle: Bildquelle: Miles Smith auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS