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Goldpreis springt auf Rekordhoch

Der Goldpreis erreicht einen neuen Spitzenwert. Unterstützt wird der als sicherer Anlagehafen geltende Rohstoff durch die Spannungen im Nahen Osten und die erhöhten geopolitischen Risiken in der Ukraine.

Gold ist so teuer wie nie.
Foto: Arne Dedert/dpa

Der Goldpreis hat seine steigende Tendenz fortgesetzt. Mittags stieg der Preis für eine Feinunze (ca. 31,1 Gramm) auf bis zu 2400,67 US-Dollar und erreichte damit einen Höchststand.

Rohstoffe, die als sicherer Anlagehafen gelten, erhielten unter anderem durch die Spannungen im Nahen Osten Auftrieb. Auch Silber wurde auf dem höchsten Stand seit Februar 2021 gehandelt.

Gold hat in diesem Jahr deutlich zugelegt und auch Silber mit nach oben gezogen. Zentralbanken, einschließlich der chinesischen, kaufen vermehrt Gold, wie Händler berichten. Die erhöhten geopolitischen Risiken im Nahen Osten und in der Ukraine haben ebenfalls zur Unterstützung beigetragen. Anleger berücksichtigen auch den möglichen Umfang der Zinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve im Jahr 2024, obwohl die nach wie vor hohen US-Inflationsdaten diese Aussichten zuletzt getrübt haben.

Andere Metalle legen ebenfalls zu

«Der Goldpreis-Rallye ist nach den über den Erwartungen liegenden US-Inflationsdaten erneut nur kurz die Puste ausgegangen», kommentierten Thu Lan Nguyen und Carsten Fritsch von der Commerzbank. «Da kommende Woche nur noch US-Daten aus der zweiten Reihe anstehen, ist nicht davon auszugehen, dass das Edelmetall vorerst stärker unter Druck gerät.»

Andere Metalle wie Platin und Palladium stiegen trotz des starken US-Dollars ebenfalls an. Eine stärkere US-Währung wirkt in der Regel als Gegenwind für Rohstoffpreise in Dollar, da sie das Interesse von Käufern aus Übersee dämpfen kann.

dpa