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Italien bleibt Nudel-Spitzenreiter in der EU, Deutschland auf Platz drei.

Ausblick: Die Nudelproduktion in der Europäischen Union bleibt stark geprägt von Italien, das seine Führungsposition weiter festigt. Im Jahr 2025 stellte das Land etwa 4,2 Millionen Tonnen Teigwaren her, was 69 Prozent der gesamten europäischen Produktion von 6,1 Millionen Tonnen ausmacht.

Italien ist größter Nudel-Hersteller in der EU, Deutschland landet auf dem dritten Platz
Bildquelle: Danijela Prijovic auf Unsplash

Ausblick: Die Nudelproduktion in der Europäischen Union bleibt stark geprägt von Italien, das seine Führungsposition weiter festigt. Im Jahr 2025 stellte das Land etwa 4,2 Millionen Tonnen Teigwaren her, was 69 Prozent der gesamten europäischen Produktion von 6,1 Millionen Tonnen ausmacht. Diese Zahlen stammen aus den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes und basieren auf Informationen der EU-Statistikbehörde Eurostat.

Aktueller Stand: Auf dem zweiten Platz liegt Spanien mit einer Produktion von 379.000 Tonnen, was einem Anteil von 6 Prozent an der gesamten EU-Produktion entspricht. Deutschland folgt mit über 304.000 Tonnen auf dem dritten Rang, was 5 Prozent der in Europa produzierten Nudeln darstellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein Anstieg zu verzeichnen, als die Produktion noch bei knapp 290.000 Tonnen lag.

Produktion von Eiernudeln in Deutschland

Hintergrund: In Deutschland ist die Herstellung von Eiernudeln besonders stark ausgeprägt. Rund 46 Prozent der hier produzierten Teigwaren enthalten Eier, während der Anteil in Italien bei lediglich 17 Prozent liegt, was dem EU-Durchschnitt von 18 Prozent ähnlich ist. In Spanien hingegen beträgt der Anteil nur 2 Prozent der Gesamtproduktion.

Risiken: Der Trend in Deutschland zeigt jedoch eine Veränderung. Laut Angaben des Bundesamts wird seit 2023 mehr Pasta ohne Eier hergestellt als mit. Trotz eines insgesamt steigenden Nudelkonsums ist die Produktion von Eiernudeln in den letzten zehn Jahren um mehr als ein Viertel gesunken.

Vielfalt und Qualität der deutschen Nudeln

Die Meinungen über die Qualität von Nudeln sind vielfältig. Peter Haarbeck, Geschäftsführer des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS), betont, dass das Vorurteil, dass gute Nudeln ausschließlich aus Italien stammen, nicht zutrifft. Deutschland bietet eine breite Palette an Nudelsorten, von klassischer Hartweizenpasta bis zu regionalen Spezialitäten. Außerdem wird ein wachsender Teil des benötigten Hartweizens zunehmend im eigenen Land angebaut.

Dennoch stammen etwa drei Viertel der in Deutschland konsumierten Nudeln aus dem Ausland, obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch bei circa zehn Kilogramm pro Jahr liegt. Haarbeck weist darauf hin, dass die Herkunft der Nudel kein Qualitätsmerkmal ist; vielmehr hängen Qualität und Geschmack stark von den verwendeten Rohstoffen und dem handwerklichen Können ab.

Nudelgerichte in der deutschen Küche

Die Beliebtheit von Nudeln in Deutschland bleibt ungebrochen. Eine Umfrage zeigt, dass fast zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) mindestens einmal pro Woche ein Nudelgericht konsumieren. Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln wie Kartoffeln und Reis bevorzugen 46 Prozent der Befragten Nudeln als ihr Lieblingsgericht. Besonders bei jüngeren Menschen ist die Vorliebe für Teigwaren stark ausgeprägt, während ältere Generationen häufig Kartoffeln bevorzugen.

Die Assoziationen, die Verbraucher mit Nudeln verbinden, sind vielfältig. Viele sehen sie als schnelle und praktische Mahlzeiten, die sich hervorragend für gemeinsame Essen mit der Familie eignen. Diese Aspekte tragen zur anhaltenden Beliebtheit von Nudelgerichten in der deutschen Küche bei.


Quellen: n-tv, Handelsblatt

Bildquelle: Bildquelle: Danijela Prijovic auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS