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Junge Erwachsene: Finanzielle Unterstützung von Familie oder Staat

Mehr als ein Drittel lebt vom Geld der Eltern, während die Hälfte bereits selbst verdient. Deutschland hat die niedrigste Jugenderwerbslosenquote in der EU.

Nur rund 40 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen verdiente sich ihr Geld selbst (Archivbild).
Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/dpa-tmn

Im letzten Jahr erhielten mehr als ein Drittel (35 Prozent) der jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 24 Jahren finanzielle Unterstützung von ihren Eltern oder anderen Verwandten, wie das Statistische Bundesamt berichtet.

Im Gegensatz dazu verdiente gut die Hälfte (51 Prozent) der jungen Menschen bereits hauptsächlich ihr eigenes Geld. 13 Prozent waren demnach vor allem auf öffentliche Leistungen wie Bafög, Stipendien oder Bürgergeld angewiesen. Bei einem Prozent der jungen Menschen diente eigenes Vermögen als Quelle des Lebensunterhalts.

Jugenderwerbslosigkeit sinkt

Der Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die weder einer Schul- oder Berufsausbildung noch einer Erwerbstätigkeit nachgehen, lag 2023 bei 7,5 Prozent. Damit war der Anteil ähnlich hoch wie in den ersten beiden Corona-Jahren 2020 (7,4 Prozent) und 2021 (7,8 Prozent), hieß es vom Bundesamt. Vor Pandemieausbruch hatte der Anteil 2019 ein Zehnjahrestief von 5,7 Prozent erreicht.

Die Jugenderwerbslosenquote ist in den letzten drei Jahren allein gesunken und betrug im Jahr 2023 5,9 Prozent, was so niedrig war wie zuletzt im Jahr 2019 (5,8 Prozent). Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich die Jugenderwerbslosigkeit in Deutschland fast halbiert (2003: 11,0 Prozent).

Niedrigste Jugenderwerbslosigkeit in Deutschland 

Wie in den vergangenen Jahren war Deutschland auch im Jahr 2023 das Land mit der niedrigsten Jugendarbeitslosenquote in der Europäischen Union. Im Durchschnitt aller 27 EU-Mitgliedstaaten lag die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen mit 14,5 Prozent mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland, teilten die Statistiker mit. Spanien (28,7 Prozent) und Griechenland (26,7 Prozent) führten somit in Bezug auf die Jugendarbeitslosigkeit.

„Das Treffen findet am 15. März um 14:00 Uhr im Konferenzraum statt.“

„Der Hund lief schnell über die Straße und bellte dabei fröhlich.“

„Es tut mir leid, aber ich kann heute nicht zum Meeting kommen“, sagte Anna. „Ich habe einen wichtigen Termin beim Arzt.“

dpa