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Kartoffelsalat mit Würstchen erneut teurer als im Vorjahr

Keine Seltenheit auf deutschen Tellern in den kommenden Tagen – insbesondere an Heiligabend. Dabei unterscheidet sich nicht nur die regionale Zubereitungsart, sondern auch der Einkaufspreis.

In vielen Familien gibt es in den kommenden Tagen wieder Kartoffelsalat und dazu Würstchen.
Foto: picture alliance / Soeren Stache/dpa

Der Preis für das beliebte Weihnachtsessen, Kartoffelsalat mit Würstchen, ist in diesem Jahr im Durchschnitt um 4,7 Prozent gestiegen und beträgt nun 6,97 Euro für vier Personen. Dies ist eine Inflation von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Daten stammen aus Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) basierend auf Preisdaten der Supermarktkette Rewe.

Im Dezember 2023 variieren die Preise für Kartoffelsalat auf Mayo-Basis und Würstchen regional stark. Laut dem IW sind sie am teuersten in zwei Landkreisen in Rheinland-Pfalz. Im Rhein-Hunsrück-Kreis zahlt eine vierköpfige Familie 7,80 Euro, im benachbarten Landkreis Cochem-Zell 7,75 Euro. In Thüringen, einige hundert Kilometer weiter östlich, sind die Preise am günstigsten. In Gera und Weimar kosten die gleichen Zutaten nur 6,62 Euro.

Im Osten kostet es weiterhin weniger

Aufgrund niedrigerer Löhne und Kosten ist das Weihnachtsessen in Ostdeutschland auch in diesem Jahr etwas preiswerter. Es gibt Unterschiede nicht nur geografisch, sondern auch zwischen den verschiedenen Varianten des Weihnachtsklassikers. In der beliebten Kartoffelsalat-Variante mit Essig und Öl, vor allem in Süddeutschland, ist das Gericht inflationsbedingt zwar um zehn Prozent teurer als 2022, aber insgesamt günstiger. Im Durchschnitt kostet es 6,19 Euro für vier Personen.

Laut einer Marktanalyse der Verbraucherzentrale NRW sind aufgrund der hohen Inflation in den letzten Jahren viele Lebensmittel deutlich teurer geworden. Die Zutaten für typische Festtagsgerichte waren im Oktober 2023 im Durchschnitt rund 27 Prozent teurer als vor zwei Jahren.

dpa