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Kommen auf Autofahrer in Deutschland durch die neue EU-TÜV-Regel Schwierigkeiten zu?

Aktuell ist es so, dass Sicherheitsrückrufe bei der Hauptuntersuchung keine direkten Konsequenzen haben.

EU plant neue TÜV-Regel: Probleme für Autofahrer in Deutschland möglich
Jadan Cut auf Pexels

Die Europäische Union plant weitreichende Reformen für die Hauptuntersuchung (HU) von Fahrzeugen, die möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf Autofahrer in Deutschland haben könnten. Ein zentrales Element dieser Reform ist die Regelung, dass Fahrzeuge mit offenen Rückrufaktionen künftig bei der HU durchfallen könnten.

Geplante Änderungen und deren Auswirkungen

Aktuell ist es so, dass Sicherheitsrückrufe bei der Hauptuntersuchung keine direkten Konsequenzen haben. Diese Rückrufe werden zwar dokumentiert, beeinflussen jedoch nicht das Ergebnis der Prüfung. Die neuen Vorschläge der EU sehen vor, dass Halter nachweisen müssen, dass alle erforderlichen Reparaturen durchgeführt wurden. Welche spezifischen Nachweise dafür erforderlich sind, ist jedoch noch unklar.

Zusätzlich soll das Prüfprogramm erweitert werden. Zu den neuen Prüfpunkten gehören unter anderem Airbags, automatische Notbremsassistenten und andere elektronische Systeme. Für Elektro- und Hybridfahrzeuge sind ebenfalls zusätzliche Prüfungen vorgesehen.

Regelungen für die Hauptuntersuchung im EU-Ausland

Ein weiterer Aspekt der Reform betrifft Autofahrer, die mit ihrem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug längere Zeit in einem anderen EU-Land verbringen. In solchen Fällen soll es möglich sein, die HU im Ausland durchzuführen. Geplant ist eine vorläufige Bescheinigung, die für sechs Monate gültig ist. Die nächste reguläre Prüfung müsste dann jedoch wieder in Deutschland erfolgen.

Diskussion über zusätzliche Messungen

Darüber hinaus wird in den EU-Gremien über die Einführung zusätzlicher Messungen von Stickoxiden und Partikeln diskutiert. Die Mitgliedstaaten sollen die Freiheit haben, zu entscheiden, ob sie diese Prüfungen einführen möchten. Zudem sind schärfere technische Kontrollen für Transporter in Planung.

Keine jährliche Hauptuntersuchung für ältere Fahrzeuge

Eine verpflichtende jährliche Hauptuntersuchung für Fahrzeuge, die älter als zehn Jahre sind, wurde vorerst abgelehnt. Der Verkehrsausschuss des Europaparlaments und der EU-Rat haben diesen umstrittenen Vorschlag abgelehnt. Somit bleiben die bestehenden Prüfintervalle in Deutschland vorerst unverändert.


Quellen: t-online

Bildquelle: Jadan Cut auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS