Chronologischer Verlauf des Mobilfunkstarts Lars Hinrichs, bekannt als Gründer von Xing, plant mit seinem neuen Unternehmen Simsalasim, den deutschen Mobilfunkmarkt zu betreten. Der Tarif, der für lediglich zehn Euro monatlich angeboten wird, verspricht unbegrenztes Datenvolumen in etwa 100 Ländern.
Lars Hinrichs präsentiert disruptiven Mobilfunktarif: Unbegrenztes Datenvolumen für 10 Euro

Chronologischer Verlauf des Mobilfunkstarts
Lars Hinrichs, bekannt als Gründer von Xing, plant mit seinem neuen Unternehmen Simsalasim, den deutschen Mobilfunkmarkt zu betreten. Der Tarif, der für lediglich zehn Euro monatlich angeboten wird, verspricht unbegrenztes Datenvolumen in etwa 100 Ländern. Laut Berichten wird der Anbieter im Laufe dieser Woche bereits starten.
Strategie und Ambitionen hinter Simsalasim
Hinrichs hat seine Absichten deutlich formuliert:
„Es ist ein kompletter Angriff auf die Telekom, Vodafone und viele, viele andere“,
äußerte er in einem Interview. Nach mehr als zehn Jahren im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom sieht er nun die Gelegenheit, mit Simsalasim einen disruptiven Tarif anzubieten.
Details zum Tarifangebot
Das Angebot von Simsalasim ist bemerkenswert. Für einen monatlichen Betrag von zehn Euro erhalten die Kunden unbegrenzte mobile Daten, ohne Drosselung, in rund 100 Ländern. In etwa 50 dieser Länder sind zusätzlich unbegrenzte Telefonate und SMS im Preis inbegriffen. Die Nutzung des Smartphones als Hotspot ist jedoch nicht vorgesehen. Laut Berichten handelt es sich bei dem Preis nicht um ein zeitlich begrenztes Angebot, und es fallen keine Anschlussgebühren an. Der Tarif kann über eine eSIM aktiviert werden, wobei zusätzliche Kosten für spezielle KI-Funktionen anfallen könnten.
Innovative Struktur und Automatisierung
Simsalasim wird kein eigenes Mobilfunknetz aufbauen; stattdessen kauft das Unternehmen Netzkapazitäten von Telefónica in Deutschland ein. Dadurch entfällt der Bedarf, eigene Funkmasten zu betreiben. Hinrichs setzt auf eine schlanke Unternehmensstruktur, die stark auf Software und künstliche Intelligenz basiert. Mit lediglich 25 Mitarbeitern plant das Unternehmen, Softwareentwicklung, Abrechnung und Kundenservice weitgehend zu automatisieren.
„Wir haben keine Funkmasten und betreiben keine klassischen Handy-Shops“,
erklärte Hinrichs.
Einzigartige KI-Funktionen für Kunden
Künstliche Intelligenz wird auch für die Kunden eine zentrale Rolle spielen. Während eines Telefonats könnte ein KI-Assistent weitere Personen ins Gespräch einbinden oder das Gespräch in Echtzeit übersetzen. Zudem plant Hinrichs einen KI-Assistenten, der verpasste Anrufe entgegennehmen und zusammenfassen soll. Eltern erhalten Funktionen, mit denen sie die Mobilfunknutzung ihrer Kinder kontrollieren können, was das Angebot über die klassischen Leistungen hinaus erweitert.
Kritik und Marktprognosen
so der Unternehmer. Dennoch bleibt offen, ob der Tarif tatsächlich auf breite Zustimmung stößt. Der Telekommunikationsexperte Peter Winzer von der Hochschule Rhein-Main äußert Bedenken bezüglich der Nachfrage nach einem unbegrenzten Datenvolumen in 100 Ländern.
„Die wenigsten werden es wirklich brauchen, wenn man ehrlich ist“,
sagte Winzer. Der Erfolg könnte stark von der Vertriebsstrategie abhängen.
Hinrichs’ Werdegang und Zukunftspläne
Hinrichs ist in der deutschen Start-up-Szene eine bekannte Figur. 2003 gründete er das Business-Netzwerk OpenBC, das später zu Xing umbenannt wurde. Nach dem Börsengang im Jahr 2006 und dem teilweisen Verkauf seiner Anteile an Burda folgten verschiedene Projekte. Mit Simsalasim hat Hinrichs bereits 25 Millionen Dollar eingesammelt und plant, bis 2030 mehr als 20 Millionen Kunden zu gewinnen, mit dem langfristigen Ziel von 100 Millionen Nutzern weltweit.
Fazit: Herausforderungen für den neuen Anbieter
Ob ein Mobilfunkanbieter mit einer geringen Mitarbeiterzahl, hohen Automatisierungsgraden und einem globalen Tarif für zehn Euro im direkten Wettbewerb mit etablierten Konzernen bestehen kann, bleibt abzuwarten.
Quellen: Focus, FAZ
Bildquelle: Bildquelle: BoliviaInteligente auf Unsplash
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








