Der schottische Öl-Tycoon Sir Ian Wood ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Als Gründer der Wood Group und philanthropisches Vorbild hinterlässt er ein bedeutendes Vermächtnis in der Wirtschaft und Gesellschaft Schottlands.
Lebenswerk eines schottischen Öl-Pioniers endet mit dem Tod von Sir Ian Wood

Im Alter von 84 Jahren ist der bedeutende schottische Unternehmer Sir Ian Wood verstorben, was in der Gesellschaft eine tiefgreifende Trauer ausgelöst hat. Er verließ diese Welt friedlich in seinem eigenen Heim, umgeben von seinen Angehörigen.
Als eine der wohlhabendsten Persönlichkeiten Schottlands war Sir Ian Wood an der Spitze der Wood Group, einem Unternehmen mit Sitz in Aberdeen. Seinen Reichtum erzielte er durch die Gründung eines Ingenieur- und Beratungsunternehmens in der aufstrebenden Nordsee-Ölbranche.
Seine Familie beschrieb Sir Ian in einer öffentlichen Mitteilung als „engagierten Ehemann, liebevollen Vater und Großvater“. Sie betonten: „Obwohl viele ihn als Unternehmer, Philanthrop und einen der einflussreichsten Wirtschaftsführer Schottlands kannten, werden ihn die Nächsten vor allem für seine Freundlichkeit, Großzügigkeit, unerschütterliche Entschlossenheit und Hingabe an die Familie in Erinnerung behalten.“
Besonders hervorgehoben wurde auch sein Stolz auf die Familie: „Sir Ian war 55 Jahre lang ein liebevoller Ehemann von Lady Helen, ein unterstützender Vater für Nic, Graham und Garreth sowie ein Großvater für deren sieben Kinder. Er war nicht nur eine Quelle der Stärke und Weisheit für seine Familie, sondern auch für viele, die ihn kannten.“
Die Familie äußerte zudem ihren Dank an die Gesundheitsfachkräfte, die sich um Sir Ian gekümmert hatten, sowie an die zahlreichen Menschen und Kollegen, die ihm während seines Lebens mit Unterstützung und Freundschaft begegneten.
Das Vermächtnis von Sir Ian Wood wird durch die vielen Leben, die er berührt hat, die Organisationen, die er mitgegründet hat, und die Werte, die er stets vertrat, fortbestehen.
In dieser Zeit des Verlustes bittet die Familie um Rücksichtnahme. Sie sagte: „Möge der Tee im Himmel immer ‚extra heiß‘ sein.“
Ursprünglich als Familienfischerei gegründet, übernahm Sir Ian 1967 die Wood Group. Im Laufe der Jahre etablierte er ein Ingenieurbüro, das die dynamisch wachsende Nordsee-Ölindustrie bediente. Zu seinen besten Zeiten war die Wood Group mehr als 5 Milliarden Pfund wert und war international in der Energiebranche tätig.
Nachdem er 2012 als Vorsitzender der Gruppe in den Ruhestand trat, wurde Sir Ian 1994 für seine Verdienste um die Öl- und Gasindustrie zum Ritter geschlagen. Später erhielt er die Mitgliedschaft im Order of the Thistle, der höchsten Auszeichnung Schottlands.
Sein Engagement für wohltätige Zwecke verwirklichte er über die 2007 gegründete Wood Foundation, die in verschiedenen Projekten in der Landwirtschaft und im Naturschutz in Ostafrika und Schottland aktiv ist.
Nach dem Bekanntwerden seines Todes zollten zahlreiche schottische Politiker Sir Ian ihre Anerkennung. Ministerpräsident John Swinney äußerte: „Ich bin zutiefst traurig über den Verlust von Sir Ian Wood. Sein unternehmerisches Engagement, sein philanthropisches Wirken und sein tiefes Verantwortungsbewusstsein für Aberdeen und den Nordosten prägten Schottlands Wirtschaft und halfen unzähligen Menschen.“
Der Abgeordnete Douglas Lumsden erklärte: „Schottland hat einen wahren Lichtblick in der Geschäftswelt verloren. Sir Ian war ein Verfechter des Guten im Nordosten, sowohl als wirtschaftliches Vorbild als auch als Philanthrop, der viel Gutes im In- und Ausland geleistet hat.“
Auch der SNP-Abgeordnete Steven Flynn hob hervor: „Sir Ian war ein Titan der Industrie, und seine Errungenschaften werden für zukünftige Generationen in Erinnerung bleiben, ebenso wie seine tiefe Verbundenheit mit Aberdeen und sein Engagement, dass die Stadt und ihre Bewohner gedeihen können.“
Der schottische Minister Douglas Alexander sagte: „Sir Ian Wood war einer der großartigsten Söhne Schottlands. Ian war ein Gigant in Wirtschaft, Philanthropie und Gesellschaft. Als stolzer Sohn von Aberdeen war er ein unermüdlicher Fürsprecher der Stadt und ihrer Menschen.“
Quellen: thesun.co.uk, express.co.uk
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