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Lidl gestaltet Filialen neu: Veränderungen für ein verbessertes Einkaufserlebnis

Lidl modernisiert seine 3250 Filialen in Deutschland und führt feste Themenbereiche für Non-Food-Produkte ein. Kunden profitieren von mehr Übersicht und neuen Bestellmöglichkeiten im Geschäft.

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Lidl baut alle Filialen um: Das ändert sich jetzt für Kunden
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Lidl hat eine umfassende Umstrukturierung seiner Filialen in Deutschland eingeleitet. Seit dem 7. Mai 2026 gilt in allen 3.271 Märkten eine neue Anordnung für Non-Food-Produkte. Anstelle der bisherigen unübersichtlichen Aktionsflächen setzt der Discounter nun auf klar definierte Themenbereiche sowie digitale Ergänzungen.

Das Unternehmen räumt ein, dass die Kunden sich zunächst umgewöhnen müssen. Langfristig sollen sie jedoch von einer verbesserten Übersicht und neuen Bestellmöglichkeiten direkt im Geschäft profitieren. Der Umbau betrifft alle Filialen, in denen die Verkaufsflächen grundlegend neu gestaltet wurden. Künftig sind die Produkte in sechs feste Themenbereiche unterteilt, die farblich hervorgehoben und entlang der Hauptwege im Markt angeordnet sind.

Thematische Struktur für mehr Übersichtlichkeit

Die neuen Bereiche orientieren sich an den etablierten Eigenmarken von Lidl:

  • Parkside: Heimwerker- und Gartenbedarf
  • Silvercrest: Küchen- und Haushaltsprodukte
  • Crivit: Sportartikel
  • Livarno: Wohn- und Einrichtungsgegenstände
  • Esmara und Lupilu: Mode sowie Produkte für Kinder und Babys

Durch diese Neugestaltung entfällt das bisher übliche Konzept der unordentlichen Wühltische.

Vorteile für Kunden und Mitarbeiter

Mit der neuen Anordnung möchte Lidl den Einkauf für die Kunden übersichtlicher gestalten. Diese können gezielt die entsprechenden Bereiche aufsuchen, anstatt sich durch wechselnde Angebote kämpfen zu müssen. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit bestehen, saisonale Schwerpunkte zu setzen: Im Frühjahr erhalten Gartenartikel mehr Platz, während im Winter Heimtextilien im Vordergrund stehen.

Auch intern bringt die Umstellung wesentliche Veränderungen mit sich. Da die Waren künftig an festen Plätzen verbleiben, reduziert sich der Aufwand für Umbauten erheblich. Dies erleichtert die Arbeit in den Filialen und schafft mehr Zeit für andere Aufgaben.

Digitale Integration im Markt

Ein weiterer Bestandteil des neuen Konzepts ist die engere Verzahnung von stationärem Handel und Online-Shop. Über QR-Codes an den Regalen können Kunden direkt auf digitale Angebote zugreifen. Ist ein Produkt im Geschäft nicht verfügbar, besteht die Möglichkeit, es online zu bestellen.

Diese Verknüpfung soll sicherstellen, dass die Kunden auch bei vergriffenen Artikeln Zugriff auf das Sortiment haben. Zudem können sie direkt überprüfen, ob ein Produkt online erhältlich ist und es gegebenenfalls liefern lassen. Teilweise lassen sich dabei auch Versandkosten durch spezielle Angebote reduzieren.

Mit dieser Neuausrichtung verfolgt Lidl das Ziel, die klassische Discountstruktur mit Elementen eines Fachmarkts zu kombinieren und den Einkauf insgesamt klarer zu gestalten.


Quellen: techbook, chip

Bildquelle: depositphotos

TS