Eine der beliebtesten Fast-Food-Ketten der Welt schließt ihre Filialen. Ab sofort tragen sie sogar einen anderen Namen.
McDonalds verkauft Filialen und ändert Namen

McDonalds gehört zu dem umsatzstärksten und beliebtesten Fast-Food-Konzern der Welt. Mit einem Umsatz von 20,8 Mrd. US-Dollar, und einem Gewinn von 5,8 Mrd. Us-Dollar, steht McDonald’s laut den Forbes Global 2000 auf Platz 209 der weltgrößten Unternehmen (Stand: 2020).
Jetzt der Schock – Am Donnerstag teilte der Fastfood-Riese mit, dass rund 850 Filialen verkauft und zukünftig andere Namen tragen werden. Über die finanzielle Lage des Konzerns wurde zunächst noch geschwiegen.
Die 850 Filialen befinden sich in Russland und wurden an den russischen Lizenznehmer Alexander Govor verkauft. Vor dem Rückzug von McDonald’s aus Russland besaß er bereits 25 Filialen in Sibirien. Nun muss er den Burger-Läden im ganzen Land einen neuen Anstrich verpassen, denn unter dem Markennamen McDonald’s dürfen die Filialen nicht weitergeführt werden.
Öffentlicher Aufruf zur Namensfindung
Das russische Handelsministerium bot daraufhin seine Hilfe an und möchte mit einem öffentlichen Aufruf bei der Namensfindung helfen. Ein US-Journalist namens Kevin Rothrock, welcher für das regierungskritische Online-Magazin „Meduza“ schreibt, veröffentlichte am Donnerstag einen entsprechenden Telegram-Aufruf des Ministeriums.
Er schrieb: „Das russische Handelsministerium bittet die Öffentlichkeit um Vorschläge für einen neuen Namen für Alexander Govor, der das Russland-Geschäft von McDonald’s kauft. Auf der Liste stehen „Rosburger“, „RusDonald’s“, „Nashmak“, „Mashkinfarsh“, „ZBurger“ (yum) und mehr. Das ist echt.“
Vor allem der Vorschlag „ZBurger“ ist absolut unappetitlich: In Russland wird der lateinische Buchstabe „Z“ an Autos, Gebäuden oder auf T-Shirts gezeigt, um Zustimmung zum Krieg Russlands gegen die Ukraine zu zeigen. Das Symbol soll für „Za Pobedu“ – „Für den Sieg“ stehen. Das Symbol wird auch im Ausland und in den sozialen Medien verwendet.
In seinem Tweet verlinkte er diesen Telegram-Aufruf der Russen und fügte später hinzu: „Nach 222 Antworten hat das Ministerium die Kommentarfunktion abgeschaltet.“ Wie ernst das Ministerium diese Vorschläge wirklich nimmt, ist noch unklar.








