Die Passantenfrequenzen stiegen bundesweit um rund 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Adventszeit wurde ein Plus von 4 Prozent verzeichnet.
Passantenfrequenzen in deutschen Innenstädten steigen, Adventszeit besonders belebt

Laut einer Analyse war 2024 in deutschen Innenstädten etwas mehr los als im Vorjahr. Die Passantenfrequenzen stiegen bundesweit um rund 1,5 Prozent, wie eine Auswertung des Datenportals Hystreet ergab. In der Adventszeit wurde ein Anstieg von 4 Prozent verzeichnet.
Laut Hystreet wurden im Laufe des Jahres die meisten Passanten auf zwei Einkaufsstraßen in München gezählt: Die Kaufinger Straße verzeichnete 30,5 Millionen und die Neuhauser Straße 29 Millionen. Auf den Plätzen drei und vier lagen die Zeil in Frankfurt (23,7) und die Georgstraße in Hannover (23,3). Die höchsten Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr wurden auf der Kaufinger Straße (+5,8 Prozent), der Hauptstraße in Heidelberg (+5,7) und am Jungfernstieg in Hamburg (+5,5) verzeichnet.
Während der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland verzeichnete das Portal im Sommer in einigen Städten deutlich höhere Besucherzahlen als gewöhnlich. Besonders an den Spielorten war viel los.
HDE: Händler nicht zufrieden mit Weihnachtsgeschäft
Die Passantenfrequenzen werden von Hystreet in etwa 110 Städten an 322 Standorten mit Laserscannern rund um die Uhr das ganze Jahr über vollautomatisch gezählt. Laut Unternehmensangaben beträgt die Messgenauigkeit 99 Prozent.
Im vergangenen Jahr gab es in den Innenstädten zwar mehr Betrieb, aber viele Einzelhändler waren mit ihrem Geschäft dennoch unzufrieden. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat im November seine Prognose für 2024 nach unten korrigiert. Es wird erwartet, dass der Umsatz real, also inflationsbereinigt, auf dem Niveau des Vorjahres liegt. Endgültige Zahlen liegen bisher nicht vor. Auch das Weihnachtsgeschäft lief laut HDE nicht so gut wie erhofft.








