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Tesla-Gründer Elon Musk plant Verkauf humanoider Roboter bis 2027

Elon Musk sieht eine Zukunft, in der Roboter alle Bedürfnisse der Menschen erfüllen können und KI die gesamte Menschheit übertrifft.

Tesla ließ einen Optimus-Roboter jüngst in Berlin Popcorn verteilen. (Archivbild)
Foto: Christoph Soeder/dpa

Der Tech-Milliardär Elon Musk hat angedeutet, dass Tesla bis Ende 2027 möglicherweise den Verkauf humanoider Roboter starten wird. Die Roboter namens Optimus erledigen derzeit einfache Aufgaben in der Produktion des Elektroautoherstellers, so Musk beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er glaubt, dass es wahrscheinlich ist, dass die Maschinen bis Ende nächsten Jahres auch für die Öffentlichkeit erhältlich sein werden. Allerdings ist der Tesla-Chef dafür bekannt, Fristen zu setzen, die er später nicht einhalten kann.

Tesla wird im Grunde genommen die Roboter verkaufen, wenn man davon überzeugt ist, dass sie sehr zuverlässig und sicher sind und viele Aufgaben erfüllen können, sagte Musk. Man wird die Maschinen bitten können, alles zu tun, was man möchte.

Fokus auf Roboter und Robotaxis

Elon Musk hat schon seit einiger Zeit angekündigt, dass die Zukunft des Elektroauto-Pioniers in Robotern und Robotaxis liegt, obwohl die Verkäufe von Teslas Fahrzeugen sinken. In beiden Bereichen gibt es bereits starke Konkurrenz.

In Davos bekräftigte Musk die Prognose, dass es auf der Welt mit der Zeit mehr Roboter als Menschen geben werde – und sie «alle Bedürfnisse der Menschen» erfüllen würden. Die Maschinen könnten etwa Kinder oder Haustiere beaufsichtigen oder sich um ältere Menschen kümmern, nannte er als Beispiele. In der Vergangenheit hatte Musk unter anderem davon gesprochen, dass Optimus «ein unglaublicher Chirurg» sein werde – oder die Roboter Menschen folgen und sie davon abhalten könnten, Verbrechen zu begehen.

Musk: Stromkapazität bremst KI

Musk hatte auch vorhergesagt, dass es bis Ende des Jahres oder 2027 Software mit Künstlicher Intelligenz geben werde, die «smarter als jeder Mensch» sei. Voraussichtlich in fünf Jahren werde KI dann schlauer als die gesamte Menschheit sein. Aus seiner Sicht ist die größte Beschränkung für das Tempo bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz der verfügbare Strom. Musk warb vor allem für Solarkraft als Lösung. Tesla ist auch in dem Bereich aktiv. 

Musk konkurriert mit anderen KI-Entwicklern – wie zum Beispiel dem ChatGPT-Erfinder OpenAI – mit der Software Grok, die von seiner Firma xAI stammt. Derzeit wird Grok kritisiert, da die Software verwendet werden konnte, um Frauen in Bikinis oder Dessous darzustellen. Nachdem Behörden eingriffen, beschränkte xAI die Möglichkeiten dafür.

dpa