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Niedersachsen treibt Nahverkehr mit 113 Batteriezügen und zwei Milliarden Euro voran

Im Kontext der fortschreitenden Verkehrswende plant Niedersachsen eine umfassende Modernisierung seines Schienenverkehrs. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) wird 113 Batteriezüge anschaffen, um die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern und die Abhängigkeit von Dieselzügen zu verringern.

113 Batteriezüge: Niedersachsen investiert über zwei Milliarden Euro
KI-generiert

Im Kontext der fortschreitenden Verkehrswende plant Niedersachsen eine umfassende Modernisierung seines Schienenverkehrs. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) wird 113 Batteriezüge anschaffen, um die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern und die Abhängigkeit von Dieselzügen zu verringern.

Details zur Anschaffung der Batteriezüge

Nach Angaben des Ministeriums werden 83 Züge des Typs Mireo Plus B an die LNVG geliefert. Darüber hinaus erhält die Regionalbahnfahrzeuge Großraum Braunschweig GmbH 30 weitere Züge. Im Rahmen dieses Projekts sind auch der Bau von zwei Werkstätten in Soltau und Goslar vorgesehen. Die ersten Züge sollen ab Ende 2031 im Weser-Leine-Netz und im Harz-Heide-Netz eingesetzt werden, gefolgt von weiteren Einsatzgebieten wie dem Heidekreuz.

Technische Merkmale der neuen Züge

Die Batteriezüge sind in der Lage, auf nicht elektrifizierten Strecken mit Batteriestrom zu fahren. Auf elektrifizierten Abschnitten laden sie ihre Akkus wieder auf. Diese Technologie ermöglicht es, Dieselzüge schrittweise zu ersetzen, ohne dass alle Strecken mit Oberleitungen ausgestattet werden müssen. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde und bieten mehr als 170 Sitzplätze, WLAN sowie zwei Rollstuhlplätze. Zudem sind mindestens sechs Fahrradstellplätze vorgesehen, die saisonal auf bis zu 18 erhöht werden können.

Stärkung des Bahnangebots im ländlichen Raum

Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) betont die Bedeutung der Nahverkehrsstrategie 2040+, die darauf abzielt, die Verbindungen zu verbessern, die Taktfrequenzen zu erhöhen und zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. “Wer die Verkehrswende erfolgreich gestalten will, muss gerade außerhalb der Ballungsräume verlässliche Alternativen zum Auto schaffen”, erklärte Tonne. Kritiker, wie Malte Diehl vom Fahrgastverband Pro Bahn in Niedersachsen, weisen jedoch darauf hin, dass Niedersachsen im Bereich der Elektrozüge hinter anderen Bundesländern zurückbleibt, da in Schleswig-Holstein und Brandenburg bereits seit Jahren Elektrozüge im Einsatz sind.

Ausblick auf die zukünftige Entwicklung

Die Investitionen in die Batteriezüge sind Teil eines größeren Plans, um die Schieneninfrastruktur in Niedersachsen zu modernisieren. Ab 2030 sollen die neuen Züge in Schleswig-Holstein fahren und dazu beitragen, die Kapazitäten und Verbindungen im Bahnverkehr zu verbessern. Der Anteil elektrisch betriebener Züge auf den Bahnstrecken in Niedersachsen liegt bereits bei fast 70 Prozent, während der bundesweite Durchschnitt bei 62 Prozent liegt.



Quellen: NDR

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS