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Online-Shopping in Österreich teurer: Neue Paketsteuer ab Oktober 2026

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 wird das Online-Shopping in Österreich durch die Einführung einer neuen Paketsteuer verteuert. Die Abgabe von 2,40 Euro pro Bestellung betrifft vor allem große Versandunternehmen und hat bereits für zahlreiche Diskussionen gesorgt.

Paketsteuer in Österreich: Wer die 2,40 Euro nicht zahlen muss
KI-generiert

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 wird das Online-Shopping in Österreich durch die Einführung einer neuen Paketsteuer verteuert. Die Abgabe von 2,40 Euro pro Bestellung betrifft vor allem große Versandunternehmen und hat bereits für zahlreiche Diskussionen gesorgt.

Zusätzliche Kosten bei Online-Bestellungen

Ab dem 1. Oktober müssen Käufer in Österreich für ihre Online-Einkäufe tiefer in die Tasche greifen. Große Handelsplattformen wie Amazon, Zalando, Temu, Ikea, Otto, Shein, AliExpress, Apple und MediaMarkt erheben nun die neue Paketsteuer, die vor allem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro im heimischen Versandhandel betrifft. Schätzungen zufolge sind etwa 14 bis 16 große Anbieter betroffen.

Einführung und Auswirkungen der Paketsteuer

Die Steuer wird pro Bestellung erhoben und nicht pro Paket. Das heißt, bei mehreren Artikeln, die gemeinsam bestellt werden, fällt die Gebühr nur einmal an, auch wenn die Lieferung in mehreren Sendungen erfolgt. Das österreichische Finanzministerium geht davon aus, dass durch diese Maßnahme jährliche Einnahmen in Höhe von rund 280 Millionen Euro generiert werden. Diese Einnahmen sollen unter anderem dazu verwendet werden, die Mehrwertsteuer auf bestimmte Lebensmittel zu senken. Eine Kundin berichtete bereits von einem Preisanstieg bei einem Haaröl, das nun statt 6 Euro 8,40 Euro kostet.

Wer ist von der Steuer befreit?

Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regelung. Privatverkäufe über Plattformen wie Vinted oder Willhaben sind von der Paketsteuer ausgenommen. Auch Lieferungen von Lebensmitteln sowie Zeitungen und Zeitschriften bleiben steuerfrei. Zudem müssen Käufer, die ihre Bestellung online aufgeben und die Ware im Geschäft abholen, die Paketsteuer nicht entrichten.

Widerstand der Händler und rechtliche Schritte

Während Verbraucher nach Wegen suchen, die zusätzlichen Kosten zu umgehen, wächst der Widerstand unter den Händlern. Unternehmen wie Otto Österreich und Zalando haben angekündigt, die Paketsteuer bei vollständigen und rechtzeitigen Retouren zurückzuerstatten. Zalando hat bereits Klage beim Verfassungsgericht eingereicht, und es ist zu erwarten, dass weitere Händler diesem Beispiel folgen werden.


Quellen: Bild

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS