Die Übernahme von Warner durch Paramount steht offenbar kurz vor der Vollziehung, nachdem eine Einigung mit mehreren US-Bundesstaaten erzielt wurde. Die Fusion im Wert von 110 Milliarden Dollar könnte entscheidende Wettbewerbsbedenken ausräumen und wird voraussichtlich heute offiziell bekannt geg…
Paramount und Warner: Rechtsstreit um Fusion scheint beigelegt zu sein

Die angestrebte Übernahme von Warner durch Paramount steht nun möglicherweise auf einem soliden Fundament. Berichten zufolge haben Paramount und Skydance eine Einigung mit mehreren US-Bundesstaaten erzielt, die zuvor gegen den Zusammenschluss rechtliche Schritte eingeleitet hatten.
Wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht, betrifft die erzielte Einigung die Fusion im Wert von 110 Milliarden Dollar zwischen Paramount und Warner Bros. Discovery (WBD). Diese Vereinbarung könnte ein entscheidendes Hindernis aus dem Weg räumen für einen der bedeutendsten Zusammenschlüsse in der Medienbranche.
Die Nachrichtenagentur zitiert eine mit der Situation vertraute Person und informiert darüber, dass die Einigung am letzten Wochenende zustande kam. Eine offizielle Bekanntgabe wird für den heutigen Tag erwartet. Kurz nach Bekanntwerden der Einigung stiegen die Aktien von Warner Bros. Discovery um fast zehn Prozent, während die Papiere von Paramount um rund sieben Prozent zulegten. Das gesamte Volumen des Deals beläuft sich auf etwa 111 Milliarden Dollar.
Der Wettbewerbskonflikt, der die Fusion betrifft, soll im März vor Gericht verhandelt werden. Die klagenden Bundesstaaten argumentierten, dass der Zusammenschluss zu höheren Preisen, weniger Auswahl und einer geringeren Qualität für die Verbraucher führen könnte. Eine Bundesrichterin in Kalifornien hatte die Übernahme im Juli vorübergehend gestoppt.
Die Klage wurde von zwölf demokratisch regierten Bundesstaaten eingereicht, die sich auf ein Bundesgesetz berufen, das Fusionen untersagt, wenn sie den Wettbewerb signifikant einschränken könnten. Zu den Klägern zählen unter anderem Kalifornien, Arizona, Colorado, Connecticut, Massachusetts, Minnesota, Nevada, New Jersey, New Mexico, New York, Oregon und Washington.
Die US-Regierung hatte die Übernahme, die auch den Nachrichtensender CNN umfasst, im Juni ohne Auflagen genehmigt. Das Justizministerium erklärte, dass der Zusammenschluss voraussichtlich keinen negativen Einfluss auf den Wettbewerb und die Verbraucher haben werde.
Paramount plant die vollständige Übernahme der WBD-Gruppe, einschließlich der Fernsehsender wie CNN. Paramount-Chef David Ellison und sein Vater Larry Ellison, der bei Oracle tätig ist, unterstützen Präsident Donald Trump. Kritiker der Fusion äußern Bedenken zur redaktionellen Unabhängigkeit von CNN.
Im Rahmen der Einigung haben sich die Bundesstaaten unter anderem die Schaffung unabhängiger Redaktionsausschüsse für CBS und CNN gesichert. Zudem wurde festgelegt, dass die Nachrichtensender weiterhin getrennt agieren werden.
Zusätzlich berichtete das Wall Street Journal, dass auch über weitere Zugeständnisse verhandelt wurde, darunter eine Investition von 1,5 Milliarden Dollar in die Filmproduktion in Kalifornien sowie die Verpflichtung zur Produktion von 30 Filmen pro Jahr nach der Fusion. Die Wettbewerbsbehörden in anderen Regionen, einschließlich der Europäischen Union und Großbritannien, haben die Übernahme bereits genehmigt.
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Quellen: tagesschau, n-tv
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








