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Siemens steigert Gewinne um 48 Prozent im dritten Quartal

Siemens verdiente 2,1 Milliarden Euro, Umsatz legte um 4 Prozent zu. Automatisierungsgeschäft leidet weiter unter schwacher Nachfrage.

Siemens-Chef Roland Busch: Der Konzern hat wieder mehr Gewinn gemacht, doch nicht überall läuft es bestens.
Foto: Michael Matthey/dpa

Die Gewinne bei Siemens sprudeln wieder kräftiger. Im dritten Quartal seines Geschäftsjahres verdiente der Münchner Konzern unter dem Strich gut 2,1 Milliarden Euro, wie er mitteilte. Das waren 48 Prozent mehr als im von einem Sondereffekt belasteten Vorjahreszeitraum. Auch der Umsatz legte zu – um 4 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro. Allerdings leidet das wichtige Geschäft mit der Automatisierung der Industrie weiter unter schwacher Nachfrage.

«Wir profitierten weiterhin von der anhaltend hohen Nachfrage bei der Elektrifizierung» betonte Siemens-Chef Roland Busch. «Ein weiterer Wachstumstreiber war unser besonders starkes industrielles Softwaregeschäft, das einige größere Lizenzverträge gewinnen konnte. Das industrielle Automatisierungsgeschäft bleibt allerdings weiterhin herausfordernd.»

Schwache Nachfrage beim Musterschüler

Die Lizenzverträge haben die Bilanz des Segments Digital Industries (DI) gerettet. Normalerweise ist es der Musterschüler im Siemens Konzern, aber derzeit leidet das dort ansässige Automatisierungsgeschäft unter schwacher Nachfrage und schlechter Auslastung seiner Kapazitäten. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die Geschäfte bei den Kunden schleppend verlaufen und teilweise noch Lagerbestände abgebaut werden. Immerhin konnten die Auftragseingänge aus dem wichtigen Markt China zulegen.

Dem aktuellen Abschwung scheint der Chef von Digital Industries, Cedrik Neike, jedoch nicht zu schaden. Vor der Veröffentlichung der Zahlen wurde bekannt gegeben, dass sein Vertrag bei Siemens bis 2030 verlängert wurde. Neike wird langfristig als potenzieller Nachfolger des derzeitigen Konzernchefs Busch angesehen.

Das SI-Segment verzeichnete ein starkes Wachstum, insbesondere in den USA lief das Geschäft gut. Auch die kleinere Mobility-Sparte der Bahn lief stabil.

Prognose bestätigt – teils am unteren Rand

Siemens hat die Prognose für sein noch bis Ende September laufendes Geschäftsjahr angesichts der aktuellen Entwicklung bestätigt. Die Zweiteilung des Geschäfts zwischen dem gut laufenden Segment Smart Infrastructure und der schwächelnden Digital Industries zeigt sich jedoch auch hier: Während die Marge bei DI am unteren Rand der bisher angegebenen Spanne erwartet wird, soll sie bei SI am oberen Rand liegen.

„Das Treffen findet am 15. Mai um 14:00 Uhr im Konferenzraum statt.“

„Der neue Film von Quentin Tarantino, ‚Once Upon a Time in Hollywood‘, spielt im Jahr 1969 in Los Angeles und handelt von einem Schauspieler und seinem Stunt-Double, die versuchen, in der Filmindustrie Fuß zu fassen.“

„Die Veranstaltung findet am 15. Juli um 14 Uhr im Konferenzraum statt.“

dpa